The Conquest of the Pole


Das ist mit wirklich ganz riesigem Abstand und mit absoluter Leichtigkeit der allerallergrossartigste Filmausschnitt den ich je gesehen habe. Es ist so wunderbar. Und doch irgendwie gruselig: Der meschenfressende Nordpol-Riesen-Motherfucker. Stammt aus dem 1912 gedrehten Film La Conquête du Pôle vom französischen Regisseur Georges Méliès. Der Film ist also fast hundert Jahre alt. Man muss sich das mal bitte kurz vorstellen und vor Ehrfurcht erschaudern. Ich mein, hundert Jahre, das ist eine Ewigkeit. Und daher und auch sonst wirklich überaus fantastisch. Der kommt da so aus dem Boden. Pfeiffenrauchend. Und dann schluckt der einfach einen Menschen. Und kotzt ihn wieder aus. Und was zum Teufel tanzen die Typen da am Anfang rum? Und die gemalten, Räumlichkeit vortäuschenden Kulissen erst. Und das Ding bewegt sogar seine Augenlider und Augäpfel und Ohren. Und das auch noch asynchron. Grossartig. Wirklich ganz fest unheimlich grossartig. Ich bin begeistert.

Und das ganze ist sogar in youtubschen Full-HD. Und als Bonus: Den kompletten 30minütigen Film kann man sich auf der wunderbaren Website Europa Film Treasures ansehen. Werde ich sowas von machen.

1912, verdammt. Fuck CGI, baut wieder riesige Animatronics bitteschön. Im Ernst jetzt.

Die eingangs so euphorisch umschriebene Szene gibt’s nach dem Klick.


YouTube Preview Image

[via io9.com]

    3 Kommentare

  • Toll, einfach nur toll.
    Von Filmen um diese Zeit kann man einiges lernen.
    Iwie kommt es mir bekannt vor.

  • Tokyofist

    Nice.
    Aber ich glaub das sind nicht Animatronics, das ist eher eine grosse “Handpuppe”.

  • @Tokyofist: Jo, aber auch mechanisch gesteuerte Dinger sind Animatronics, oder? Aber deftig ist es so oder so.
    Und du musst dir mal die Fluggeräte nach dem ersten Drittel des Filmes ansehen…episch. :-)

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

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Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

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