123Klan


Etwas vom ersten, dass mir die Person, die mehr oder weniger verantwortlich dafür ist, dass ich mich für Designkram zu interessieren begann, zeigte, war das Portfolio des französischen Künstlerpaars 123Klan, namentlich Scien und Klor. Ihre Arbeiten, besonders die Logo und Typobilder, gehören meiner Meinung nach immer noch zum besten, was das Internet diesbezüglich zu bieten hat. Und im Gegensatz zu anderen ‘grossen’ Künstlern, verleiden mir ihre Designs nie. Was mitunter natürlich auch daran liegt, dass sie sich zwar minimal aber stetig weiterentwickeln.

Jedenfalls. Die überaus talentierte Dame und der überaus talentierte Herr haben vor kurzem ihr Portfolio auf Vordermann gebracht und mit jede Menge frischen Arbeiten gefüllt. Darunter Werke für Adidas, Nike, Coca Cola, Pepsi, Vans oder Carharrt. Um nur einige zu nennen. Alles wahnsinnig schickes Zeugs. Mehr oder weniger. Wobei ihre persönlichen Arbeiten immer noch die schönsten sind. Wie ich finde.

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Coarse


Die beiden deutschen Künstler Mark Landwehr und Sven Waschk betreiben gemeinsam die Künstlerbude Coarse und basteln wirklich wahnsinnig schicke Figuren aus Kunstharz und Fieberglas. Und ich übertreibe nicht, aber das gehört definitiv zu den spektakulärsten Arbeiten in nicht bloss diesem Bereich, die ich je gesehen habe. Und ich WILL jetzt sofort eine solche Figur. Oder eines der genau so spektakulären Poster. Überhaupt. Ihre aktuelle Ausstellung Glimpse of Truth sieht wahnsinnig interessant aus. Also hätte ich jetzt gerne ein Flugticket nach San Diego zur ComicCon (beim Abbruch zuschauen und Reste klauben) mit kurzem Zwischenhalt in Chicago zu dieser Ausstellung. Ja? Bitteschön? Danke.

Mehr Bilder gibt’s bei Whitezine, WeHeart oder in der kurzen Slideshow auf ihrer Website. Oder natürlich auch auf ihrem Blog, auf welchem auch frühere Arbeiten zu bewundern sind.

Oder aber ein kurzer Einblick nach dem Klick. Ich bin baff.

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WINDOWS PHONE 7


Sehr schön. Microsoft hat da ein ziemlich schickes Ding am Start: Windows Phone 7, was, wenn ich das richtig verstehe, primär nicht nur ein Gerät sondern hauptsächlich ein Betriebssystem ist. Sieht sehr gut aus. Wie ich finde. Also das Betriebssystem. Nettes und vor allem auch sehr mutiges Design. Und endlich mal eine nicht so offensichtliche Apple-Stil-Kopie, wie dies zum Beispiel  bisher auf HTCs der Fall war. Und das ganze lässt sich scheinbar auch auf eine ziemlich coole Art bedienen. Wenn die Hardware mitmacht und das dann tatsächlich so flüssig läuft wie im Feature-Video bin ich richtig beeindruckt. Good Job, Microsoft-Menschen.

Windows Phone 7 Series Feature Video nach dem Klick.
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DIETER RAMS


Braun
war ja scheinbar früher das, was Apple heute ist. Nämlich wegweisender Design-Chiefrocker. Und dass Apple, respektive deren SVPoID Jonathan Ive, gerne hin und wieder mal Braun-Produkte ‘zitiert‘, ist längst bekannt. Man findet in Ives Arbeiten ohne grosse Mühe etliche Parallelen zu denen von Dieter Rams, seines Zeichen ehemaliger Chefdesigner bei Braun und derbster Motherfucker der Welt.
Auf Yatzer.com gibts nun anlässlich Dieter Rams‘ kürzlich erschienen Buches ‘Less and More‘ eine kurze Zusammenfassung über sein bisheriges Schaffen sowie ein kurzes Video-Interview mit Dieter himself. Sehr interessant. Und überhaupt. Ein sehr sympathischer Typ, wie man auch im Interview auf Stern.de feststellen kann:


Grossartig.

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MARK COLERAN – SCREENDESIGN

TheIsland (© by Mark Coleran)
Wer gestaltet eigentlich die lustigen inexistenten Betriebssysteme und Programmoberflächen, welche in Hollywoodfilmen immer zu sehen sind und von den Akteuren jeweils ausschliesslich durch wildes Herumgetippe auf der Tastatur bedient werden?
Mark Coleran. OK, vielleicht nicht alle. Aber viele davon. In seinem beachtlichen Portfolio finden sich zum Beispiel Arbeiten zu The Bourne Ultimatum, Children of Men, Blade II oder auch, siehe Bild oben, The Island.
Ein fürwahr undankbarer Job, finden doch all diese Screendesigns bei den wenigsten Zuschauern Beachtung, ausgenommen vielleicht Filme wie Minority Report, in denen sie hochstilisiert und zum integralen Bestandteil der kompletten Optik werden.
Interessant jedoch ist, dass sich die gezeigten Oberflächen sehr stark von der Realität, respektive vom gegenwärtigen Design-Trend, nämlich der Reduktion, distanziert: Viele blickende Dinger, schwingende Sinuskurven und vorallem viel zu viel Schwarz.

Dennoch: Cool.

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BLACK AND RED

TheGreatDictator (by Ollymoss)
Olly Moss
hat auf seinem Flickr-Profil acht Filmposters auf ein klein wenig Symbolik und lediglich schwarz-weiss-rot reduziert. Grossartig, wie ich finde. Den jeweiligen Film kennen sollte man aber bei den meisten schon. Sonsts machts scheinbar wenig Sinn. Das Die Hard Poster und der Kelch aus Indiana Jones gefallen mir persönlich am besten.
Und der Herr Moss hat sowieso äusserst sehenswerte Bilder auf seinem Profil. Die Serie von reduzierten Videospiel-Covers zum Beispiel. Und fotografieren fötelen tut der glaube ich auch nicht schlecht. Soweit ich das beurteilen kann.

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APPLEWACKELKIND

iMac-Dings (by Microsoft, äh, Apple Inc.)
Nach dem Klick ein Ausschnitt aus der Doku Objectified von Gary Hustwit, der bereits 2007 den sehr interessanten Dokumentarfilm über DIE Schriftart schlechthin, nämlich Helvetica produzierte.
Nunja, diese Doku, appletypischer Narzissmus halt. Hochstilisiert vom merkwürdigsten Typen mit dem wohl geilsten Job der Welt: Jonathan Ive, Apples Senior Vice President for Industrial Design. Obwohl ich auch der Meinung bin, dass Apple bezüglich Design niemand (ok, BRAUN vielleicht) etwas vormachen kann, halte ich solch zähflüssige, selbstverliebte Spots für überaus gähn und bäh. Obwohl das ja wahrscheinlich zum Konzept gehört. Denke ich.

Aber hey, alles völlig nebensächlich. Denn der Typ bei Minute 2:00, mit dem Wackelkind auf dem Kopf hat einen Preis verdient. Irgendeinen. Nerven aus Stahl. Aber sowas von.

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LEGOHELM

Legohelm (© by Sebastian Errazuriz)
Ich bin zwar kein Töfffahrer und mache auch sonst nichts,wofür ich einen Helm bräuchte, aber wenn doch, dann obigen. Definitiv. Legohelm. Mit Sicherheit. Und keinen anderen.

Sebastian Errazuriz, der Designer, hat auch noch anderen interessante Gegenstände entworfen. Einen Einkaufswagenvogelkäfig. Oder eine Gehirnauffangselbstmordtüte. Oder eine Kleinkaliberangelrute. Sympathisch der Typ, wirklich sympathisch.

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KRANK

Krank sein ist, um es mal milde zu formulieren, eine verfickte Scheisse. Es ist nicht das Husten. Es sind nicht die Kopfschmerzen. Es sind auch keine anderen einzelnen Symptome, die Krank sein, zumindest was mich betrifft, so unbeliebt machen. Es ist die Kombination von allen und deren unberechenbares, sich an keine Reihenfolge und Regeln haltendes Erscheinen. Wie bei mir meistens der Fall trifft es mich völlig aus heiterem Himmel. Meistens Freitags. Abends. Dann ist das Wochenende schon mal im Arsch.
Man vergeudet also die kostbare Zeit des Wochenendes damit, sich einer Intensivkur zu widmen. Das heisst in meinem Falle extrem viel Tee trinken. Und hätte meine kleine Dame nicht per Zufall oder in weiser Voraussicht wenige Tage vorher Tee in meine Wohnung gebracht, hätte ich aus Verzweiflung heisses Wasser getrunken. Ernsthaft.
Und wenn man dann also dank viel Tee so gegen Sonntag wieder im Stande ist aufrecht zu gehen und die in der Nacht davor erlebten, abgedrehtesten Fieberträume mental verarbeitet hat, trifft es einen dann nochmals. Und zwar unerwartet heftig. Nachts. Zum Kotzen. Wortwörtlich.

So sitze ich jetzt hier jetzt bei meinem mittlerweile siebten Tee. Dafür habe ich, wie sicherlich bereits bemerkt, das Design meines Blogs leicht aufgefrischt. Der Lesefluss fällt ob der invertierten Schrift- und Hintergrundfarbe wesentlich leichter. Wie ich finde. Und verursacht nun nicht mehr solche Kopfschmerzen. Wovon ich ja momentan reichlich habe.

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Sprachbarrieren

Ein wirklich beeindruckender Werbeclip für die Sprachschule Inlingua. Der Clip ist extrem sauber gemacht und vorallem die Soundeffekte sind verdammt überzeugend. Bei solch MotionDesigns happert es nämlich meistens genau dort. Realisiert hat das ganze Andreas Pohl für Optix.


Hier noch das Video in hoher Auflösung.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg