Die Wand


Bücher sind für mich leider selten mehr als Einschlafhilfen. Mit ‘selten’ meine ich, dass etwa jedes vierte mehr als das ist. So logischerweise alles von Kracht, dessen Werke ich langsam durch habe, was mir übrigens ein bisschen Kummer bereitet, und kürzlich auch noch Dan Browns “Das verlorene Symbol”, welches einfach unverschämt spannend ist und so eher wach hält, denn schlafen lässt. Ebenfalls mehr als blosse Narkotisierhilfe war für mich auch das hier von Annika empfohlene “Und im Zweifel für dich selbst” von Elisabeth Rank (das ist übrigens auch die Erfinderin der Shirt-Sache).

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SINGAPUR & KRACHT

Auf dem überaus lesenswerten Bildblog findet man heute einen Eintrag, welcher sich auf einen Artikel in der Welt am Sonntag vom 30. August bezieht. In besagtem Artikel beschreibt der Autor Philipp Tingler sein “erstes Mal”. Und zwar sein erstes Mal in der First Class der Singapore Airlines. Also fliegen. Nicht pimpern. Jedenfalls ist dieser Artikel so dermassen zähflüssig, ätzend schleimig und samenlösend schmeichelnd geschrieben und zudem ausschliesslich mit PR-Fotos bebildert, dass der Deutsche Presserat eine Rüge wegen Schleichwerbung aussprach. Was ja eigentlich schlimm sein sollte, in Deutschland aber den wenigsten Medien Eindruck macht.
Aber egal. Das lustige daran, was Bildblog nicht erwähnt, ist ja, dass ausgerechnet die Welt am Sonntag mal einen kleinen Knatsch mit Singapur hatte. Und jetzt muss ich schnell ausholen. Ein wenig.

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WINTER-KONTER

Eigentlich kann mir der Winter ja mal kreuzweise. Ich bin überhaupt kein Freund des selbigen und bin sehr krisenanfällig in dieser Zeit des Jahres. Aber obschon er nur langsam Einzug hält, oder gerade deswegen, merke ich, dass ich unbewusst in den Winterabwehrmodus übergehe und ihm deswegen unbekümmerter entgegensehe als jedesmal wenn er erst in Aussicht ist.

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HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Hintergrundinformationen zu Stars sind immer scheisse. Oder desillusionierend. Was ja auch scheisse ist. Deswegen halte ich mich selbst diesbezüglich rigoros sehr uninformiert. Ich kenne keinen einzigen Namen der Killers und kenne ihr aussehen nur von CD-Covers. Von Muse kenne ich einen. Beim Vornamen. Und zwar wegen Marco.
Rapper, nunja, die kennt man halt, weil die sich im Gegensatz zu anderen Musikern bewusst öffentlich geben. Was ja dann aber auch nur Fassade und bewusst gestreute Trugbilder sind.
Dafür kenne ich hunderte von Schauspielern, Regisseuren und Produzenten, habe aber keine Ahnung was die so treiben in ihrer Freizeit oder in welcher Sekte die sind und warum überhaupt.
Der Drang nach Klatsch und Tratsch ist mir zuwider und die Omnipräsenz des selbigen sowohl in Print- als auch Onlinemedien ein Rätsel.

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LANGER TITEL

Chrigl (by DMN)
Gnahaha…! Und ich erwarte viel von diesem Buch, Herr Kracht, (was ja irgendwie klar ist). Ein Review, oh, moment, eine Rezession (oho) wird keine folgen. Weil ich kenn ja Bücher eigentlich eher nur so vom Hörensagen.

Ah ja, der richtige Titel des Buches hätte mein Bloglayout vergewaltigt und gesprengt. Aber for Copy&Paste und zum weitersagen und weil er so schön klingt und auch einfach so: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten. Hach, Chrigl, du Poet.

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I ♥ FASERLAND

Das beste Buch, welches ich je gelesen habe, las ich in der Rekrutenschule. Während der Wache. In der Nacht. Und es war nicht meins. Es wurde mir einfach gegeben. “Das könnte was für dich sein, Caduff.” Also las ich es.  Und es war was für mich. Es ist mein Buch. Ich behaupte, der Autor dieses Buches hat jahrelang meine Gedanken observiert, notiert was mir gefällt, sich gemerkt auf was ich einsteige, Techniken die mir imponieren kopiert und perfektioniert. Vielleicht ist er aber auch die Quelle dieser Art zu schreiben und alle anderen nur schlechte Plagiate. Fakt ist, dieses Buch ist mein persönliches Über-Buch.

Doch das schlimme an dieser heftigen Liaison meinerseits mit einem Buch ist, dass ich selbige vergass. Vor kurzem allerdings, keine Ahnung warum, kam es mir wieder in den Sinn. Nur die Liaison, nicht aber das Buch. Wie eine schöne Erinnerung, die man nicht deuten kann. Weder Buch- noch Autorenname fiel mir ein.
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Rauf
Über
Damian

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist alles andere als ein Internetkind erster Stunde, bewegt sich aber in Anbetracht dessen ausserordentlich agil durchs Netz.

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert er zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook. Per Google+.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg