Liquid Skies


Gerade ein bisschen sehr verknallt in das sehr schön gezeichnete Konzept-Art-Animations-Dings, das sowohl mit ziemlich schicken Bilder als auch mit verdammt hörenswerter Musik aufwartet. Stammt alles (!) aus der Hand von Annis Naeem und ist dessen Abschlussarbeit. Ich vermute mal, er hat bestanden.

Plus: Play on high volume.

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Tribute to Drive


Eine sehr schick illustrierte und dezent animierte Huldigung des für mich besten Film dieses Jahres: Drive. Gesehen am Filmfestival in Locarno kommt der lustigerweise hier erst im Februar in die Kinos und ich nerve meinen gesamten Bekanntenkreis schon seit Ewigkeiten damit, wie grossartig der sei. Und eben, hier wissen die meisten nicht einmal von seiner Existenz. Hach, ich bin so Hip. Und wenn er dann hier kommt, sind alle enttäuscht, weil ich ihn in den Himmel gelobt habe. Ich seh’s jetzt schon.

Den Nagel finde ich übrigens ein bisschen irritierend. Das war im Film nämlich etwas anderes. Und auch sonst 2-3 ‘Fehler’. Trotzdem. Sehr schön gemacht.

Gefunden bei Martin. Und zwar bevor es auf der Facebook-Fanseite war. Skandalös.

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5

Fubar


Über einen Tweet vom crowd founded Indie-Film Ironsky wurde ich auf den crowd funded Kurzfilm Fubar aufmerksam, welcher den altbekannten Krieg zwischen Katzen und Hunden auf ein erschreckend ernsthaftes und unzimperliches Niveau hebt. Mittels dem aus vielen Openings bekannten Stil von dezent räumlich dargestellten und leicht animierten Einzelbildern erzählt er vom Krieg und von der zwangsläufig hektischen Politik rundherum. Wenn man nur schon ansatzweise weiss, wie man so etwas umsetzt, muss man den Machern ordentlich Respekt zollen. Denn die hunderten von photogeshoppten Einzelbildern und das aufwändige Animieren plus natürlich die überraschend spektakuläre Vertonung lassen auf nicht gerade wenig Arbeitsstunden schliessen.

Sollte man sich wirklich in voller Länge geben, auch wenn der Stil anfangs vielleicht ein bisschen anstrengend wirkt.

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2

Nuclear Bomb Simulation


In High Definition. Und in Vollbild. Und mit um 90° gedrehtem 27″ iMac. Aber leider ohne Ton.

Trotzdem ausserordentlich gut gemacht.

Und jetzt soll mir bitte niemand mit diesem völlig bescheuerten, überhaupt nicht witzigen Simpsons-Witz kommen, okay?

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Don’t Swim After Lunch


Entgegen meinen Erwartungen beim Lesen des Titels kein Video für eine Präventionskampagne oder etwas in der Art sondern einfach nur ein wunderbar animierter, grossartig vertonter und ausserordentlich sauber gemachter Animationsfilm für TREKX von AnimateMe!, die mit ihrem aktuellsten Projekt für Greenpeace vermutlich den grossen Wurf gelandet haben und von denen man daher in Zukunft sehr wahrscheinlich noch mehr hören wird.

Das sei ihnen aber auch vergönnt.

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3

The Backwater Gospel


Der Andreas hat mich gerade freundlicherweise auf die wirklich beeindruckend stylische Bachelor-Arbeit von einer Gruppe aus The Animation Workshop aufmerksam gemacht, die mich gerade ein klein wenig sprachlos macht. Wunderbar gezeichnete und teilweise in herausragende 3D-Modelle umgewandelte Figuren mit professionell anmutendem Voice-over in stimmiger und genauso schick gezeichneter Umgebung mit äusserst sauberer Soundkulisse  Und das ganze dazu noch verpackt in einer netten kleinen Story. Mit so einer Bachelor-Arbeit sollte man eigentlich direkt den Master erhalten.

“As long as anyone can remember, the coming of The Undertaker has meant the coming of death. Until one day the grim promise fails and tension builds as the God fearing townsfolk of Backwater wait for someone to die.”

Sehr schön, wirklich sehr sehr schön. Und ab ungefähr der Hälfte sehr heftig und brutal, wirklich sehr heftig und brutal.

Und das dazugehörige Making of ist übrigens auch sehr interessant und zeigt schön auf, was für ein enormer Aufwand dahinter steckt.

Beides nach dem Klick.

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7

T Is For Toilet


Wirklich ganz ganz überaus äusserst sehr grossartig: T Is For Toilet ist ein kurzes aber extrem effektives und sehr sehr ‘brutales’ Knet-Stop-Motion-Filmchen von Lee Harcastle über die Angst eines kleinen Jungen vor dem ersten richtigen Gang zur Toilette. Herausragend liebevoll und lustig animierte Mimik der Figuren kombiniert mit einer Art von Geschichte und, ähm, Darstellung, die ich, würde ich so einen Film machen und hätte ich wesentlich mehr Geduld und Feinmotorik und Zeit und Knetfigurenmodelliertalent, exakt genau in der Art machen würde.

Und von The ABCs of Death gibt es noch sehr viel mehr. Aber nicht von ihm. Dafür sollte man sich aber unbedingt auch ein bisschen durch seine weiteren Filmchen klicken, die fast ausschliesslich alle Not suitable for children sind. Und folglich absolut suitable for Damians.

Für seinen Film kann man übrigens hier abstimmen. Verdient hätte er es.

Besagtes Filmchen plus sein ebenfalls sehr schickes Chainsaw Maid 2 nach dem Klick.

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5

Alois Nebel


Sehr stimmungsvoller Trailer für den tschechischen Animationsfilm Alois Nebel. Sieht, wie ich finde, wirklich ganz ganz fantastisch aus und erinnert natürlich in erster Linie ein bisschen an Waltz with Bashir. Die Technik dahinter ist offenbar aber eher mit A Scanner Darkly zu vergleichen, also dass das ‘gezeichnete’ vorher tatsächlich gefilmt und dann mittels dem Rotoskopie-Verfahren nachträglich ‘durchgepaust’ respektive digital umgewandelt wurde. Wunderbar. Klingt aber auch vom Plot her nicht uninteressant:

“The end of the eighties in the twentieth century. Alois Nebel works as a dis­patcher at the small railway station in Bílý Potok, a remote village on the Czech-Polish border. He’s a loner, who prefers old timetables to people, and he finds the loneliness of the station tranquil – except when the fog rolls in. Then he hallucinates, sees trains from the last hundred years pass through the station. They bring ghosts and shadows from the dark past of Central Eu­rope. Alois can’t get rid of these nightmares and eventually ends up in sanatorium.

In the sanatorium, he gets to know The Mute, a man carrying an old photograph who was arrested by the police after crossing the border. No one knows why he came to Bílý Potok or who he’s looking for, but it is his past that propels Alois on his journey…”

Ist definitiv vorgemerkt. Von solchen Filme sollte es ohnehin mehr geben.

Trailer nach dem Klick.

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Starshiptrooperraumschiffstaumauergebäude


Das von mir momentan zu erstellende Geschwür, welches mich in gewisser Weise an ein Raumschiff aus Starship Troopers erinnert, wäre irgendwie ein überaus lustiges Mehrspieler-Level. Wie mir gerade so beim drinherumzoomen aufgefallen ist. Zwar sehr trostlos, aber lustig. Das auf dem Bild oben ist zudem gerade mal die Hälfte des tatsächlichen Gebäudes, welches knapp 200m lang und 100m hoch ist. Aber mehr als das auf einmal darzustellen erlaubt mein Zeichnungsprogramm leider nicht. Dafür habe ich endlich herausgefunden, wie sich 3D-PDFs exportieren lassen, die mit dem aktuellen stinknormalen PDF-Reader eigentlich problemlos zu betrachten sein sollten. Wer das ausprobieren will, kann die Datei hier herunterladen: Starshiptrooperraumschiffstaumauergebäude.pdf. Einfach öffnen, einmal in den Bereich klicken und rumzoomen und rumpanen. Feedback ob das überhaupt funktioniert ist erwünscht. Das ganze 3D-PDF-Zeugs finde ich persönlich übrigens ziemlich cool, zumal sich ein PDF mit 3D-Inhalten bestimmt auch zu kreativen Zwecken missbrauchen liesse. Mal sehen.

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The Node


Für mich persönlich ist das audiovisueller Geschlechtsverkehr. Schon lange nicht mehr solche wunderschöne Motiondesigns gesehen wie die Ausschnitte aus The Node, einem von Murat Pak initiierten Projekts, in dem verschiedene Künstler ihren Teil dazu beitragen durften. Die einzelnen Segmente werden in absehbarer Zeit dann auch noch als einzelne Videos veröffentlicht.

Ziemlich ziemlich fantastisch. Und überaus realistisch gemacht das ganze, besonders die Texturen sind wahnsinnig detailliert.

Ich liebe solches Zeugs. Wie ein schöner Fiebertraum.

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Rauf
Über
Damian

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist alles andere als ein Internetkind erster Stunde, bewegt sich aber in Anbetracht dessen ausserordentlich agil durchs Netz.

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert er zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook. Per Google+.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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