STELLARE BAYFRASSKORROSION

Also vorher war ich so im Internet. Und da hab ich was gegooglet. Was mich auf Wikipedia führte. Und da hab ich dann ein bisschen wikipediet. Und das ist ziemlich mühsam. Weil da verheddere ich mich dann immer drin. Also in Wikipedia. Also auf Wikipedia. Dann les ich da ein bisschen von dem, was ich ursprünglich gesucht habe und seh dann lustige Schlagwörter die blau eingefärbt sind (sog. Links). Was heisst, dass es dazu ebenfalls einen Eintrag gibt. Impfal.

Diese lustigen, blauen Schlagwörter (sog. Links) öffne ich dann immer im Hintergrund. Respektive in einem neuen Tab. Später dann, wenn ich den eigentlichen Text durch hab, lese ich mich durch alle neuen Tabs mit anderen Wikipedia-Artikeln, welche ja dann auch wieder lustige, blaue Schlagwörter (sog. Links) haben. Somit nimmt das dann kein Ende. Ausser natürlich ich setze eines. Was ich dann auch mache. So nach dreizehnundzwanzig Artikeln.

Aber das wirklich lustige daran, also ja ok nicht wirklich, ist ja, dass ich am Schluss gar nicht mehr weiss, warum ich ursprünglich auf Wikipedia gelandet bin. Dann geh ich so mal die Chronik durch. Weils mich ja wunder nimmt. Dann seh ich, dass ich von ‘stellar‘ über ‘Michael Bay‘ bei ‘Lochfrasskorrosion‘ gelandet bin. Aber hey, das ist völlig logisch.


Denn, und jetzt obacht, stellar hat ja so mit Weltall zu tun und so dort hat es auch Asteroiden und dann kommt schnell einmal Weltuntergangsgefasel womit man dann schnell einmal bei Armageddon ist, was ja auch ein Film ist welcher Michael Bay gedreht hat, ja ok, der Sprung war kurz, aber dann geht man natürlich weiter über Michael Bay zu Jerry Bruckheimer zu Don Simpson, dann liest man da ein bisschen, dass der gestorben ist und dann gehts wieder zurück zu Michael Bay, ja der kommt immer wieder, aber Michael Bay hat ja auch andere Filme gemacht, sagt man, und so ist man dann mal bei The Rock von wo aus man kurz nach Schottland zu Sean Connery geht und da logischerweise zu James Bond, was aber vorher schon kurz aufgetaucht ist, weils ja in The Rock eine sehr lustige Anspielung auf James Bond gibt, wo Mason sagt er hätte eine britische Ausbildung genossen, haha, aber da beim Bond bleibt man nicht lange, das kennt man ja, also gehts wieder zurück zu The Rock von wo aus man dann komischerweise zuerst nach San Francisco geht und erst dann zu Alcatraz, worüber man dann jede Menge liest, wie zum Beispiel die wenigen, gescheiterten Fluchtversuche und die paar wenigen Filme in denen Alcatraz vorkommt, worauf man dann halt schnell einmal bei Clint Eastwood ist, vom Clint aus aber bemerkenswert schnell wieder auf Alcatraz landet wo man dann ein wenig ziemlich coole Fotos anschaut und feststellt, dass das dort in San Francisco doch ein wenig aussieht wie am Wallensee Walensee, worauf man dann wissen will, also ich zumindest, was denn jetzt genau auf Alcatraz lost ist, also jetzt, heute, das erfährt man dann auch, nachdem man die komplette Geschichte der eigentlich praktisch wertlosen Kalksteininsel gelesen hat und erfahren hat, dass das früher Mexico gehörte und jemand die Insel für lediglich fünftausend Dollar abgekauft hat, obschon der Kaufvertrag im Nachhinein für nichtig erklärt wurde, aber die Amerikaner durften die Insel dennoch behalten und bauten darauf eine Festung und ähnliches Zeugs und, hey, den ersten Leuchtturm der gesamten Westküste, welcher später dann auch ein wenig als Wachturm diente als die Amerikaner die Insel zu einem Gefängnis umbauten, dieses aber wieder einstellten worauf irgendwelche Indianer-Studenten-Hippies die Insel besetzten und für sich beanspruchten was das FBI dann aber gewaltsam verhinderte und die Indianer von der Insel warf worauf dann ein bisschen später auf der Insel eine Strafvollzugsanstalt gebaut wurde, was ja eigentlich auch ein Gefängnis ist, einfach anders heisst, und dann auch ein paar Jahre danach geschlossen wurde, weil es Unsummen an Geld kostete und die gesamte Bausubstanz brüchig wurde, da die aus Stahlbeton gefertigten Gebäude wegen der salzhaltigen Luftfeuchtigkeit, und ein bisschen auch weil sie damals beim Bau gepfuscht hatten, und jetzt nochmals obacht, von Lochfrasskorrosion befallen war. Lochfrasskorrosion.

Da haben wir’s.

Aber eigentlich wollt ich ja nur die komische Kurzkritik zu The Rock posten, die ich auf Wikipedia (oh rly?) gefunden hatte:

[...]„Dabei steht The Rock auch deutlich in einer Tradition, wie sie das Autokino der 50er und 60er Jahre mitbegründete. Eine reißerische, sensationalistische Geschichte, die sich unter Rückgriff auf vulgärstmögliches Wissenschaftsbla begründet, einigermaßen im Zweidimensionalen verhaften bleibende Figuren und ein deutliches Augenmerk auf strukturell Jahrmarktsattraktion entsprechender Sensationsinseln innerhalb des narrativen Gefüges, das selbst nur den möglichst flexiblen Rahmen eines solchen Zwecken dienliches Ablaufprogramms stellt.“

Hä? Versteht das jemand? Also so richtig richtig? Ich habs jetzt sicher schon neunzehnmal gelesen. Der hat doch einen Knall. Echt jetzt.

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    [...] \ 0 Kommentare Über Marcos Weissabglich/Weisabgleich/Weissabgleich-Teil bin ich ganz im Stil von dem hier auf das hier gestossen. Jesus Christus. Das ist wahrscheinlich bei Fotografen das Pendant zu dicken [...]

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

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