SACKMESSER


Also auf Amazon kann man ein Sackmesser kaufen, was ja nicht besonders spektakulär ist. Es ist aber ein ultratodesmultikultifunktionales Sackmesser. Ein sogenanntes Giant. Das ist aber auch nicht spektakulär. Aber die Kundenrezessionen. SCHEISSE. Ich hatte jetzt kurze Zeit echt wirklich ernsthaft Schwierigkeiten mit Atmen. Vor Lachen. Echt jetzt. Genau dafür lieb ich das Internet.

Wirklich ein fantastisches und handliches Allzweckgerät.
Was mich nur ein bisschen stört, ist die Tatsache, daß grundlegende Alltagsfunktionen doch teilweise etwas schwer zu erreichen, bzw. zu bedienen sind.
So ist z.B. der integrierte Teilchenbeschleuniger nur dann korrekt in Betrieb zu nehmen, wenn die Nagelfeile und der Korkenzieher in einem Winkel von exakt 107,2 Grad ausgeklappt sind.
Nervig ist auch das unangenehme Summen, das der Schutzschild-Generator von sich gibt, wenn der Schild von Luft-Boden-Rakten getroffen wird.
Außerdem ist die Notfall-Rettungskapsel mit einer Kapazität von 6 Personen eindeutig unterdimensoniert und kann nur dann abgesprengt werden, wenn das Messer sich in waagerechter Lage befindet. Hier sollte der Hersteller eindeutig nachbessern.

Oder der hier:

Als ich vor kurzem das Giant in beiden Händen hielt, musst ich feststellen, dass trotz des großen Funktionsumfanges einige wichtige Features fehlen. So ist beim ausklappbaren Pizzaofen keine Umluftfunktion enthalten, sodass der Teig meist nicht besonders knusprig wird. Weiterhin fällt negativ auf, dass die Feuerleiter bei mehr als siebenstöckigen Häusern nicht bis zum Boden reicht, es fehlt ein entsprechender Vermerk auf der Schachtel um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Und dann noch die klassischen Probleme; der Energieverbrauch:

Die Klimaanlage ist wirklich ausgezeichnet, vor allem zum Kühlen von Getränken. Der Energieverbrauch des Taschenmessers steigt dann allerdings merklich, um ca. 22 L Diesel pro Stunde, im Kernreaktorbetrieb hab ich’s noch nicht ausprobiert.

Bei dem hier lag ich aber unterm Tisch. Echt jetzt.

Hallo, wir sind letzte Woche in das Messer eingezogen und haben es nicht bereut!

Gnaha. Mehr davon gibts hier. Scheisse mann.

    8 Kommentare

  • Der Letzte ist ja mal wirklich treffend :P.

  • HAHAHA :D Shit, made my day. Made my fucking day.

    Schade, dass sich solche Menschen im Alltag wohl eher zurückhalten. Fremde Menschen bringen mich nämlich im Real Life nie so zum Lachen. :(

  • DMN

    @Kevin: Jo, real Life ain’t a Horsechildbarnyard.

  • hihi.

  • Mir gefällt der mit dem Teilchenbeschleuniger am besten. :D

  • DMN

    Oh Mann, ich kann nicht mehr: Der Multidimensionalkorridor ist ganz O.k aber auch nicht der Hit, es nervt einfach irgendwann mich selbst in 4. Zeitformen ertragen zu müssen, besonders mein Altes Ich kann nicht aufhören vom Tag zu erzählen als sein Altes Ich ihn wegen dieses Messers genervt hat, das nervt. Eine Abbriegelung der Zeitspannen wäre hier nützlich gewesen.

  • Haha ab dem verreksch :D

  • sät’s sö börner! Aufgrund Todesangzt vor Nichtakzeptanzt (sehr schlecht Giämma, sehr schlecht) werde ich diesen Blog fortan auch auf Schriftdeutsch versenfen.

    Wie geil ist es, dass 1. so viele geistreiche Menschen ihre Zeit auf Amazon verdaddeln, 2. beim Zeit auf Amazon verdaddeln nach einem Sackmesser suchen (!) (so nötig wie die Suche nach uranangereicherten Hundebackenzahnplomben) und 3. sich dazu noch ein achsogeiles Verdikt ausdenken und sich dabei gegenseitig übertreffen.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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