
G.I. Joe kommt so dermassen überkandidelt und knallbunt daher, dass man im Nachhinein ein wenig geschockt ist.
Mit Special-Effects wild um sich fuchtelnd führt der Film durch einen optischen Trip, der selten mit Extremen geizt. Alles ist riesig, alles ist schnell und alles ist cool. Die guten sind die gutesten der Guten und die Bösen sind, nunja, genug böse um für so einen Film als Bösewicht herzuhalten, dabei aber so herrlich überzeichnet in ihrer riesigen, sinnlos grossen, mit Lakaien vollgestopften Unterwasserbasis, dass man sich angenehm an die alten Bond-Filme erinnert fühlt.
Überhaupt durch den ganzen Film ziehen sich überdimensionierte Stilmittel, welche ich einem Transformers niemals verzeihen würde, da dieser sich dafür viel zu ernst nimmt.
Die Schauspielerische Leistung aller beteiligten ist solide wenn auch nicht überragend.
(Oh mann, was für ein nichts-sagender Satz ist bitte das denn?)
Channing Tatum als The Duke wird durch diese Rolle mit Bestimmtheit zur neuen Action-Ikone in Hollywood aufsteigen, weswegen ich mir für ihn in Zukunft eine andere Synchronstimme wünsche. Die jetzige geht mal gar nicht. Der Bösewicht hingegen ist defintiv unterbesetzt und wirkt im Gegensatz zum obligaten “irren Proffesor”, dessen wahre Identität übrigens ein überraschend guter Twist ist, ein wenig blass. Die beiden weiblichen Parts sind…uff…geil. Sienna Miller mit schwarzen Haaren und Hornbrille…doppeluff.
So stelle ich mir eine Spielzeugverfilmung vor. Ein wenig ähnliche Selbstironie hätte Transformers gut getan. Und Nein, furzende Roboter sind keine Selbstironie.








































