Marco Nüssli, OpenAir-, Musik- und Drum’n'Bass-Experte bei der Südostschweiz, disqualifiziert sich heute selbst. Und zwar äusserst gekonnt.
Denn wenn er in der heutigen Ausgabe der Südostschweiz bezüglich dem Auftritt von Deichkind am OpenAir Val Lumnezia folgendes schreibt;
Die einstigen Rapper zeigten eine technoide Elektroshow frei von irgendeinem musikalischen Gehalt. Dumpfe Beats bar jeglicher Innovation schepperten aus der Konserve, dazu gesellte sich Sprechgesang, der eher an ein Grunzen erinnerte.
mag man ihm das ja möglicherweise verzeihen. Seine Meinung. Wenn sie auch sehr verbittert klingt.
Aber mit nächstem Satz denunziert er das Publikum und lässt gleichzeitig seiner Unwissenheit freien Lauf. Und dies mit einer eher unfreundlichen Arroganz;
Das grosse Teile des Publikums trotzdem ihren Spass daran hatten, lag vielleicht auch an der Unkenntnis, wie gut richtige Drum’n'Bass-Gruppen wie zum Beispiel The Prodigy live klingen.
Oh, du Held, welcher schon alles gesehen hat. Oh, du dummes Publikum, welches sich sogar ob den schlechten Deichkinds zu freuen vermag.
Weder The Prodigy noch Deichkind (die sowieso nicht) sind der Kategorie Drum’n'Bass zuzuordnen. Zudem hängt die Wirkung eines Live-Konzerts auf den Zuschauer nicht unwesentlich von der Stimmung desselbigen ab und daher sind solche Aussagen, pardon, scheisse und gehören nicht in einen solchen Bericht. Zeigt ein paar Bilder, nennt ein paar Highlights und ein paar Zahlen aber lasst bitte solch subjektive Berichte.
Openair-Rezensionen in Zeitungen sind meiner Meinung nach einfach unglaublich dumm und sinnlos. So etwas würde ich nie machen. Ehrlich.








































5 Kommentare
Durch diesen Beitrag hast Du in groben Zügen das zusammengefasst, was ich heute Morgen beim Zeitunglesen in den Kaffee gehustet habe…nais
Aus der Tatsache, dass du Zeit zum Kaffetrinken, Zeitunglesen und Inkaffehusten™ hast, geht unmissverständlich hervor, dass du Ferien hast.
Jawohl! Huren lässig!
Gut diese Zeit du nutzen musst, junger Padawan.
Vernüsslet fründlich gnüsslet het für si dr Marco Nüssli