
Von den vielen Dingen die mich erfreuen, stachen drei davon in jüngerer Zeit besonders hervor. Zum einen der Horrorfilm Orphan, das von mir wiederentdeckte Uncharted 2 und dann die mittlerweile zur Hälfte gelesene Mangareihe Akira.
Total subjektive und unreflektierte Kurzreviews nach dem Klick.
Orphan

Gestern habe ich mir ganz alleine und ein bisschen in die Hosen machend den wirklich fantastischen Film Orphan angesehen. Und ich bin schwer begeistert. Ganz im Sinne der klassischen Horrorfilme wie Die Brut, Das Dorf der Verdammten oder Das Omen mit meinem Fastnamensvetter als Sohn Satans, handelt auch Orphan mit der heutzutage nicht mehr ganz so schockierenden Idee, ein Kind das ultimative Böse spielen zu lassen. Doch wo viele andere ähnliche Horrorfilme insofern ein bisschen Schwachstellen haben, dass eben logischerweise auch Kinder die entsprechenden Rollen eher talentfrei übernehmen müssen, schöpft Orphan aus dem Vollen. Die Hautdarstellerin Isabelle Fuhrman offenbart im Film mit ihrem ständigen Wechsel zwischen klein und süss und evilasfuck ein wirklich beeindruckendes Schauspieltalent und man kauft ihr die Rolle jede einzelne Sekunde ab. Selbst nach dem, von mir zumindest, noch nie gesehenen Storytwist spielt sie eben jenem entsprechend noch hundertmal spektakulärer. Die üblichen Figuren sind ebenfalls beeindruckend authentisch und mit von mir sehr geschätzten Schauspielern besetzt, was mir die positive Bewertung natürlich auch leichter macht. Allen voran die mit sehr nachvollziehbaren Problemen kämpfenden Eltern. Gespielt von der auf merkwürdige Art sehr attraktive Vera Farmiga und dem überaus angenehmen Peter Sarsgaard. Die beiden anderen Kinder sind harmlos und stören nicht weiter. Auch wenn ich von Jimmy Bennett als ewiges kleinstes Familienmitglied langsam genug habe. Aber auch der wird älter.
Jedenfalls. Ein mehr als nur in seinem Genre grossartiger und daher auch sehr empfehlenswerter Film. Auch wenn ich mir sehr gut vorstellen kann, das diesbezüglich die Meinung stark divergieren. Trotzdem. Ansehen.
Uncharted 2

Eigentlich habe ich es bereits vor langer Zeit schonmal durchgespielt. Aber krankheitsbedingt habe ich nochmals damit angefangen. Und verdammt, definitiv eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Es überrascht mich, dass ich das so einfach sagen kann, zumal mir das bei anderen Medien wie Büchern oder Filmen ausserordentlich schwer fällt. Obwohl ‘eines der besten’ ist auch ein sehr weitreichender Begriff. Trotzdem. Uncharted 2 ist wirklich fantastisch. Der Kevin und ich sinnierten erst kürzlich über die Zukunft von Filmen und kamen zum Schluss, dass dies wohl interaktive Filme sein werden. Und Uncharted 2 rennt da ziemlich in die richtige Richtung. Gigantisch gute Grafik, gute Story, exorbitant gute Dialoge (sogar auf Deutsch, man stelle sich vor), wirklich WIRKLICH spektakuläre Action, Settings der Extraklasse, extrem abwechslungsreiches und perfekt ausbalanciertes Gameplay und die nebst Prince of Persia wohl flüssigsten Jump’n'Run Einlagen seit der Erfindung des Wortes Erfindung. Jawohl. Und mir gehen die schmeichelnden Adjektive aus. Ihr müsst das spielen. Komplett. Als Zuschauer funktioniert es nicht so richtig. Obwohl meine Schwester doch recht lange interessiert daneben gesessen hat. Und: Klingt jetzt ein klein wenig kapitalistisch. Aber alleine für Uncharted 2 (und die hoffentlich kommenden Fortsetzungen) lohnt sich der Kauf einer Playstation 3. Echt jetzt. War bei mir so. Fast. So was habt ihr noch nie erlebt.
Akira

Für Nicht-Comicleser mag das komisch klingen, aber Akira ist geballte Action und noch geballtere (?) Epicness. Aber sowas von. Ich hatte schon so viel davon gehört, hatte mich aber nie dazu durchgerungen, einmal in die nicht gerade unbekannte und als Wegbereiter für Mangas in Amerika geltende Serie reinzuschauen. Ein Fehler, den ich jetzt zum Glück wettgemacht habe. Unter anderem auf Empfehlung von Daniel hin, habe ich mir mal vorsichtshalber die ersten drei von sechs Bänden bestellt und habe sie innerhalb von kurzer Zeit verschlungen. Wirklich. Verschlungen. Die Geschichte strotz vor mit handelsüblichen Superlativen nur schwer zu beschreibender Awesomigkeit. Die Zeichnungen sind, selbst wenn die komplette Reihe statt unglaublichen 2000 Seiten nur 100 umfassen würde, extrem gut gezeichnet und verschaffen der ohnehin sehr rasanten Story eine zusätzliche Dynamik, die ich in der Form noch nie gesehen habe. Die letzten drei Bände befinden sich jetzt selbstverständlich bereits auf dem Weg zu mir und die dazugehörige Verfilmung wartet geduldig darauf, von mir gesehen zu werden. Ich bin sowas von Fan. Kaufen. Und Ansehen. Oder von mir ausleihen. Wer in der Nähe ist.











































3 Kommentare
wooooohoou! uncharted!
hammer inszeniertes action abenteuer … und man darf auch noch mitmachen :-D … bald soll ja teil 3 kommen.
@m@nu: Ich geb mich mit “solls” nicht mehr zufrieden. Ich bin jeweils erst beruhigt, wenn die ersten Bilder auftauchen. :-)
Aber dem Erfolg nach muss es ja fast eine Fortsetzung geben.
Uncharted 2 ist einer der vielen Gründe warum sich der kauf der Ps3 lohnt. Wenn man bedenkt welche Awesome Games der puren Epicness sonst noch Exklusivtitel sind, sollte der Sabber tropfen. God of War, Heavy Rain, Demons Souls, Uncharted 1, Metal Gear Solid 4…