DONNERWETTER

Donnerwetter (© by prinzpi.biz)
In meinem Alter bereits von “früher” zu sprechen ist zwar ein wenig plakativ, besonders wenn dieses “früher” gerade mal 3 Jahre her ist. Aber seit dem für meinen Werdegang einflussreichen Album !Donnerwetter! von Prinz Pi hat sich einiges getan, was meinen Hauptfokus betreffend Musik betrifft.
Daher wurde ich gestern doch ein wenig nostalgisch, als ich, seit ungefähr 2 Jahren das erste Mal, wieder Lieder von eben diesem “grössten deutschen Liedwerk seit den Niebelungen” hören durfte (Danke, Moreno).
Und irgendwie kracht das schon noch gewaltig. Prinz Pi trifft bei mir mit seinen teils sehr abstrusen Texten und in Worte gefassten, wirren Gedankengängen genau ins Schwarze. Über die Beats lässt sich wahrscheinlich streiten, erfüllen meines Erachtens aber den Zweck vollends und einzelne waren “damals”, bedenkt man den vorherrschenden Trend zu Electro, der Zeit 3 Jahre voraus.
Das Intro Donnerwetter löst bei mir noch immer Gänsehaut aus und selbst nach zigfachem Hören entdeckt man in seinen Texten latente Botschaften. Vor allem Stücke wie Bonnys Ranch oder Zünd die Welt an sind nur vordergründig dadaistisch oder inhaltslos. Oder aber ich interpretiere da zu viel rein. Wie auch immer.

Jedenfalls hat es das Album wieder einmal in die renommierte Position in der sich ständig verändernden Top-Alben-Playlist in meinem iTunes geschafft, was üblicherweise nur grob 5 Bands bewerkstelligen. Herzlichen Glückwunsch, Prinz Pi.

Nach dem Klick gibts ein Instinkt-ives Donnerwetter. Hoho, look at the Wortspiel.

    5 Kommentare

  • Habe hohe Achtung vor dem Typen und seinen Skills. Aber (oh mää immer dr Mäkka mit sinem aber) ich kann da nunmal nichts dagegen machen, dass ich seine Stimme und Aussprache nicht leiden kann. Hmpf!

  • Wahrlich ein grandioses Album, auch wenn ich mindestens 50% dieses “Grandios” auf den Überproduzenten Biztram zurückführe!

  • DMN

    Ja, der macht seine Sache durchaus gut. Aber ich bin jetzt da nicht weiter ins Detail mit Produzenten und so, da ich sonst meine Kompetenz überschreite. :-)

  • Musst nur wissen, dass der Timbaland der beste überhaupt ist!
    … gefolgt von Gay Geniouz

  • DMN

    Wobei man hier noch DJ Antoine und “Grüezi Musik” erwähnen sollte. Die sind auch nicht ohne.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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