Wenn die Armee, respektive deren Mediensprecher Christoph Brunner, im heutigen Bericht in der Südostschweiz zu erst alle Regeln aufzählt, gegen welche die badenden Rekruten verstossen haben, bevor er, wie bei Mediensprecher üblich, irgendwelchen medialen Beileids-Schleim absondert, zeugt dies in erster Linie von enormer Armut und zweitens beweist es, dass sich die Armee ihrer unbequemen Position durchaus bewusst ist. Denn ihr Thron wackelt zwar nicht, auch wenn dies viele wünschten und auch behaupten, ist aber unangenehm heiss und zudem Zielscheibe regelmässiger proletarischen Tomaten. Vorallem im Falle eines Unglücks wie z.B. dem Bootsunfall auf der Kander vor ungefähr einem Jahr. So müssen sie sich bei solch Geschehnissen primär um ihren Ruf sorgen und handeln damit kontraproduktiv. Was irgendwie traurig aber auch verständlich ist. Das Dienstreglement schreibt übrigens vor, dass wenn man bis zu 5m am Wasser arbeitet Schwimmwesten tragen muss. Sehr angenehm bei 30°C! Wobei verweise auf das Dienstreglement und den Einsatzbefehl vielleicht an einer Abendverlesung von Rekruten funktioniert, nicht aber in den Medien. Das bedeutet dem durchschnittlichen Zivilisten etwa gleich viel wie mir die Bibel.







































