Days with my Father


Ist zwar schon ein bisschen älter aber deswegen nicht minder schön. Phillip Toledano ist Fotograf und Sohn und hat die letzte paar Tage im Leben seines Vaters fotografisch festgehalten. Streckenweise äusserst intim diente Phillip diese Arbeit, die mittlerweile auch als Buch erschienen ist, laut eigener Aussage als Hilfe zur Verarbeitung des Verlustes. Ist aber nüchtern betrachtet selbstverständlich auch äusserst effiziente Werbung. Aber ich mag solche Bilder. Sowohl Stil als auch Sujet. Erinnert mich irgendwie an mein Praktikum in einem Altersheim, während dem ich, wenn ich es denn könnte, manchmal auch gerne Fotos gemacht hätte. Die Bilder jedenfalls sprechen zwar bereits so schon Bände, aber zusammen mit den Texten ist es stellenweise wirklich sehr rührend. Also unbedingt auch lesen.

Aber ein bisschen skeptisch bin ich bei solchen Sachen trotzdem. Wirkt alles ein bisschen zu selbstinzenatorisch. Irgendwie.

Trotzdem schön: Days with my Father.

Sein restliches Portfolio ist übrigens auch sehr sehenswert. A New Kind of Beauty? Verstörend, wie ich finde.

    3 Kommentare

  • *schauder*

    Hmm… eine echte Herausforderung, sowas zu fotografieren. Und dann noch beim eigenen Vater. Mir wirds ganz komisch bei dem Gedanken. Aber schöne Bilder mit der nötigem Portion Intimität und vor allem respektvoller Ablichtung. Ganz grosses Kino. Irgendwie fehlt aber DAS Bild, aber vielleicht wird dieser Eindruck auf dadurch erweckt, dass alle Bilder gut sind.

  • *schauder* in der Tat. Aber unter Umständen ist es ja sogar einfacher, wenn es der eigene Vater ist. Aber ich persönlich fände es auch sehr schwierig.

  • “ein bisschen älter” stimmt, aber noch immer gut!

Kommentar schreiben oder Artikel mögen

Rauf
Über
Damian

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist alles andere als ein Internetkind erster Stunde, bewegt sich aber in Anbetracht dessen ausserordentlich agil durchs Netz.

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert er zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook. Per Google+.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg