Cold Cave


Als ich neulich mit meiner kleinen Dame in London umherschwirrte und mit offenen Mund und gezückter Brieftasche durch all diese übertrendigen Shops stolperte, fing ich unweigerlich an darauf zu achten, was in den jeweiligen Läden für Musik lief und musste feststellen, dass sich beispielsweise The Smiths, The Cure oder Joy Division, die verständlicherweise überaus häufig gespielt wurden, positiv auf die Kauflust auswirken. Jedenfalls wesentlich mehr als die zwar coole aber zum Teil arg laute Electro-Musik, die in so ziemlich allen anderen Shops lief. Ausser in einem, da spielten sie ein Song, der mich sofort ansprach und mich mitten im Raum stehen und horchen liess. Mit meinem gebrochenen Englisch fragte ich dann einen der, besonders im Vergleich mit der Schweiz, zahlenmässig angenehm stark präsenten Angestellten nach dem Song- und Bandtitel: “Excusen Sie mich, Madame, aber can you sagen mir the name of the Lied, welches right jetzt is playing?

Und den Band- und Albumnamen hab ich mir dann als Erinnerung in mein iPhone getippt und das Erinnerungsdatum merkwürdigerweise auf Vorgestern gestellt: Cold CaveCherish The Light Years

Lange Einleitung, kurzes Fazit: Ein fantastisches Album von einer noch relativ jungen, mir bis dato völlig unbekannten Band die aber grösstenteils sehr stark nach 80er-Jahren klingt. Womit man bei mir ohnehin bereits punkten kann. Und dann noch, meiner Meinung nach, diverse musikalische Parallelen zu The Cure und ich bin hin und weg.

Wer also ein bisschen auf Synthie-Pop oder eben The Cure und ähnliches steht, sollte sich das Album unbedingt zu Gemüte führen. Wie ich finde. Und soll mir jetzt niemand kommen mit “Määh, older than the Mozart“. Denn ich hab die musikalischen Fühler eines Punks.

Kleine Auszug nach dem Klick.

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    3 Kommentare

  • Ich kann mir die Videos gerade nicht anschauen. Aus Gründen. Aber ich frage mich bei dem Foto dort oben, ob der Mann, der wahrscheinlich der Leadsänger der Combo ist, dauerhafte Trauer verspürt, oder warum sonst lässt man sich eine Träne neben das Auge tätowieren? ;-)

    Macht aber einen sehr sympatischen Eindruck. Werd es mir später reinziehen!

  • Habe ich schon eine Weile auf dem Radar, ohne mich bislang näher mit beschäftigt zu haben. Allerdings hat michd er erste Song, den ich von Cold Cave hörte – “Double Live in Single Beds” – schon sehr umgehauen. Death-Cab-Songwriting trifft düsteren Synth-Rock à la Editors oder eben The Cure, umwerfend.

  • I denke das that wirklich good is!
    Um es in deinen Worten zu sagen.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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