CHATROULETTE

Gestern Abend haben sich meine kleine Dame und ich ans Chatroulette gewagt, von welchem man ja überall liest und hört und sieht und das es mittlerweile sogar in die New York Times geschafft hat. Für die, die es nicht kennen: Chatroulette ist eine von einem 17-jährigen Russen erfundene Website, welche willkürlich zwei Besucher per Video-Chat miteinander verbindet. Durch ein einfaches ‘Next‘ wechselt man dann zum nächsten wildfremden Chatpartner. Und so weiter und so fort. Und das ganze ist in seiner Einfachheit genau so abgedreht wie es klingt. Also ein klein wenig sehr abgedreht. Zwar gab es in den 20 Minuten die wir uns online wagten ungefähr zehn technische Störungen, sprich kein Bild und kein random Stranger, aber die, die wir erreichten waren überaus amüsant. Die erste Person war ein kiffender Russe, der scheinbar öfters dort ist und ein ein klein wenig gelangweilt wirkte. Auf mein kindlich-schüchternes “It’s my first time on Chatroulette” anwortete er mit einem lapidaren “So? Nuthin special ’bout it“. Als ich jedoch seine Nationalität aufgrund seiner Tapete richtig erriet musste er dann doch grinsen. Dann aber Next. Darauf folgten eine hübsche Dänin, welche uns vor a lot of weird guys warnte, ein Deutscher, dem wir zuerst vorgaben Spanier zu sein und dann natürlich noch jede Menge die bei unserem Anblick direkt auf Next klickten. Denn wer will auf Chatroulette schon ein kicherndes Pärchen sehen? Niemand. Es sei denn sie betreiben Geschlechtsverkehr. Oder ähnliches. Denn scheinbar und logischerweise ist Chatroulette ein Tummelplatz für Perverse und Weirdos. So war auch unser Anblick bei der dritten “erfolgreichen” Verbindung ein masturbierender Mann respektive eine Grossaufnahme der zu masturbierenden Extremität.

Waaaah…NEXT!

Spassig ist es aber dennoch und viele gebrauchen diese Plattform, die nach 4chan bereits als ‘the next big thing‘ tituliert wird, für kreative Spielchen. Nicht nur für Kuriosi-, Obszöni- und vorallem Perversitäten. Und natürlich kommt auch der von mir so geschätzte, ultraeigendynamische Interwebz-Humor mit seinen tausenden von Memes nicht zu kurz.

Hier noch eine sehr nette Kurz-Doku und nach dem Klick gibts noch ein allezumtanzenmotivierendes Monzta und ein überaus kreatives Spielchen mit Kopfdrehen. Grossartig.


YouTube Preview Image

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Und das hier ist auch ganz nett: Move your Head.

[Videolinks via Nerdcore und Google]

    20 Kommentare

  • Hach jo, auf Chatroulette hab ich auch schon Stunden verbraten.

  • @Kevin: Mit Schniedelzeigen oder Schniedelsichten?

  • Mit Erste… äh Letzterem. Leider.

    Meine richtige Hackfresse hab ich aber eigentlich fast noch nie gezeigt. Meistens fand ich’s lustiger mit Gifs und Videos die Leute zu verarschen. Ich Kindskopf.

  • Joe

    Hab’ davon letztens auch irgendwo einen Bericht darüber gesehen. Hm, vielleicht sollte ich mal die Webcam wieder anschließen. Neugierig bin ich ja schon.

  • MRN

    Da geh ich zum ersten Mal auf dieses Chatroulette-Dings und was ist der erste Cam-Partner den ich antreffe? Ein AdA in Uniform. Läss.

  • @MRN: Ein Schweizer?

  • MRN

    Jawohl. Aber der wollte nicht mit tschättn :(

    Aber Gott, was da abgeht ist ja übel. Da braucht man keine einzige Porn-Seite mehr anzusurfen..

  • @MRN: Was schaust denn du für Pornos?

  • MRN

    Korrektur: Porno-Seite für u huren grusige Pornos.

  • @MRN: Eine äusserst notwendige Korrektur.

  • Hannah

    Kannte ich noch gar nicht, bis jetzt.
    Das Video mit dem tanzendem Monster ist witzig.
    Und bei youtube gibt es ja so vieleee Videos dazu.
    Gleich mal untersucht… und tada: http://www.youtube.com/watch?v=LSWlJXfHAXQ
    Das war auch noch gut. Wär dir doch das mal passiert hehe.
    Aber selbst ausprobieren werd ich das sicher nicht!

  • @Hannah: Genau wegen solchen Situationen macht Mann da mit.

  • @Hannah: Das ist grossartig. Aber man trifft dann halt schon eher Extremitäten denn tanzende Frauen. Heute Mittag hab ichs kurz meinen Eltern gezeigt und wir sind dann auch gleich auf 2.5 Penisse gestossen. Highfive!

  • Hannah

    Wie bitte?? Du hast das deinen Eltern gezeigt?????
    Daraus könnte man alles mögliche deuten. Also lieber… ja, Highfive!
    Was macht Mofamann? ;-)

  • @Hannah: Was deutest du denn?

    Der Mofamann kommt schön jeden Morgen. Aber ohne diese Tauschaktionen.

  • Armin

    arrrrw…. schw*** ALARM!! dia sind jo alli uuuh huara gruuusig! shit, das tuani miar nümma ah… het’s do aigentli au fraua dinna oder isch das voll-gay?

  • haha, war gestern auch eine weile auf dieser seite.. ca. 4 schwänze gsehen, einfach abartig.. 99.9 % waren männer.. wenigstens sah ich kurz eine frau welche sich “ein wenig” auf dem bett räkelte.. ;-)

  • Wenn man mal nicht Perverse oder Leute mit Riesenbongs erwischt kann’s doch durchaus mal sehr lustig werden. Z.B. mit Gangstarn aus NY :P.

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Rauf
Über
Damian

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist alles andere als ein Internetkind erster Stunde, bewegt sich aber in Anbetracht dessen ausserordentlich agil durchs Netz.

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert er zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook. Per Google+.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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