Stride Mintacular


Stark. Ich denke nicht, dass Wieden + Kennedy einfach so viel besser ist als alle anderen, sondern dass sie sich mit ihrem Status in der Werbebranche einfach mehr erlauben dürfen und Klienten zu gewagteren Kampagnen überreden können. Was zugegebenermassen ja auch eine Kunst ist.
Jedenfalls nehmen sie im aktuellen Spot für den Kaugummihersteller Stride einen gewissen, grossen, erfolgreichen, leicht selbstverliebten Computergiganten auf die Schippe. Sehr gekonnt und nicht zu bissig.

Aber bin nur ich das oder ist das Verpackungsdesign tatsächlich so extrem hässlich?

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The Beach


Schön. Wurde ja auch irgendwie langsam Zeit, dass jemand all die Spots und Musikvideos in diesem hübschen Sommer-Tiefenschärfe-Good-Feeling-Stil auf die Schippe nimmt. Die sind schon viel zu lange verschont worden. Der amerikanische Grosshändler sears respektive die damit beauftragte Werbeagentur macht dies sogar ziemlich gelungen.

Obschon ich kein grosser Fan von Slapstick bin; I schmunzeld.

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Dodge Dart


Ich bin bezüglich Werbung ein Gemisch aus Analyst und Opfer. Obwohl ich mir über die Schritte, die Wirkung, dem Konzept, den Tricks und dem ganzen Drumherum von Werbung absolut bewusst bin würde ich mir den Dodge Dart jetzt auf der Stelle kaufen. Und zwar nur weil der Werbespot dazu so unglaublich grenzenlos grossartig ist. Okay, kaufen ist übertrieben. Aber cool finde ich das Auto jetzt dennoch. Obwohl es für meinen Geschmack eigentlich ziemlich unspektakulär ist. Aber der Spot: Fantastisch. Wirklich absolut fantastisch.

Opfer eben.

Plus: Warum kommt das gute Zeugs so dermassen oft von den gleichen Agenturen? Das hier ist wieder einmal von Wieden + Kennedy. Portland.

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Airtime


Zugegeben, es ist schon ziemlich stark an den Old Spice Clips orientiert. Aber ebenfalls zugegeben, ein bisschen verknallt bin ich dann halt dennoch in dieses super elitäre, super sauber inszenierte und super subtil witzige Werbespot-Monster für einen Internetchatdingsbumsdienst namens Airtime, der einem the best Internet you’ve ever had verspricht und mit ein paar, zugegeben nicht so wirklich wirklich berühmten, Berühmtheiten aufwartet. Aber cool, so oder so.

Und zugegeben, der Clip hat mich dazu verleitet, mir den Dienst mal genauer anzusehen, womit sein Zweck erfüllt wäre.

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Susan Glenn


Schön. Möglicherweise ein erster Schritt von Axe in eine neue Richtung Werbung. Weniger proletisch und sehr viel stilvoller. An der Aussage dahinter tue ich mich zwar ein bisschen schwer und die Kernbotschaft ist faktisch immer noch gleich doof, nämlich dass wenn man sich mit Axe einsprüht alle Frauen bekommt. Aber eben, irgendwie wesentlich eleganter als alles bisherige, wie ich finde.
Was mit ziemlicher Sicherheit auch am Sprecher liegt, der mich sogleich auch beim ersten Wort an eine gewisse Figur aus einer gewissen TV-Serie erinnerte, womit ich, wie das Ende zeigt, gar nicht so falsch lag.

Ich würde ALLES kaufen, was der promotet. Alles.

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Bullet


Ziemlich spektakulärer Autoporno von der kanadischen Agentur Cundari für irgend einen neuen BMW, welchen sie einfach mal so auf einem Salzsee aus einem Tunnel durch die altbekannten Slow-Motion-Video-Objekte wie Glas und Wasserballone schiessen / fahren lassen. Finde sogar ich als autouninteressierter ziemlich cool. Also auch das Auto. Und sogar den Motorensound.

Und wenn das alles tatsächlich mehr oder weniger so gedreht wurde ist es noch sehr viel cooler. Ergo: Ich will ein Making of. Sonst glaube ich gar nichts mehr. Denn Cundari ist auch verantwortlich für das Walls Video. Und das ist definitiv CGI. Aber auch cool.

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Best Job


Frauen sind ja bekanntlich böse. Sie bauschen einen emotional bis zur Abhängigkeit auf, versprechen dir Freude und Sonnenschein, machen dir false-faced und völlig unbekümmert etwas vor, ja lügen dich förmlich an und dann, aus heiterem Himmel, REISSEN SIE DIR DEIN HERZ RAUS UND ÜBERFAHREN ES MIT EINER EMOTIONALEN DAMPFWALZE und fügen dir Schmerzen zu, die selbst für einen 8. Saw-Teil bei weitem zu heftig wären. Alle Frauen. Ausser Mutter.
Jedenfalls. Ähm. Die Marketingabteilung von Procter & Gamble sieht das ähnlich und hat anlässlich der diesjährigen Olympiade Olympischen Spielen einen wirklich, wirklich herzzerreissenden (im positiven Sinne) Werbespot drehen lassen, in dem es um den härtesten Job der Welt geht: Mutter sein.

Und wer nahe am Wasser gebaut ist, sollte sich den Spot nicht anschauen. Ernsthaft. Ansonsten aber auch für solche, die Mutter nicht so gerne haben, sehenswert. Weil wirklich wunderbar stimmig fotografiert und von allen Schauspielern ausserordentlich stark gespielt.

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El Ojo


“Well played.” wird ja mittlerweile ähnlich inflationär gebraucht wie “epic”. Aber in diesem Falle: Well played, El Ojo. Das ibero-amerikanische Filmfestival hat während seinem Konkurrenz-Festival Cannes einen Guerilla-Werbespot geschaltet, in welchem ein Mann augenscheinlich für ein Bier namens El Ojo wirbt, dabei allerdings auf portugiesisch vom Festival erzählt. Wobei die englischen Untertitel aber ebenfalls das nicht existierende Bier bewerben, womit dann lediglich alle portugiesisch sprechenden Zuschauer, die ja auch das Zielpublikum sind, den subtilen Wink mit dem Zaunpfahl erkannten. Super Idee.

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DIY Symphony


Das ist cool und gleichzeitig gewagt weil irgendwie fiebertraummässig. Aber Hornbach ist ja ohnehin für gewöhnlich eher unkonventionell und haben ein Händchen für Werbung. Respektive für Agenturen. In diesem Fall nämlich Heimat, die lustigerweise gerade auf Twitter ein Thema waren, weil sie offenbar die neue Stammagentur von Swisscom sind. Und skandalöserweise deutsch. Aber egal.

Den Symphony-Clip finde ich jedenfalls grossartig. Auch wenn mir die Idee von Handwerkergeräuschen die Musik werden irgendwie bekannt vorkommt. Aber definitiv nicht in dieser Form.

Ganz laut und in HD, bitte.

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2

Alto


Xerox
sah Siri voraus. Wenngleich sie sich das ganze ein bisschen holperig vorgestellt haben. Das Unternehmen, welches, wenn alles ein bisschen anders gelaufen wäre, heute vielleicht führend in Computergeschäft wäre, plante damals in den 70ern, den Alto genannten Computer in Serie herzustellen, der sogar, Obacht, den Text auf dem Bildschirm auf Papier bringen konnte. Erstaunlich.

Abgesehen davon, dass der Spot aufzeigt, wie krass sich Technologie in eigentlich sehr wenigen Jahren sehr stark verändert hat, ist er, für mich zumindest, auch insofern interessant, als dass er die Veränderung der Werbung vor Augen führt. Ein derart unhektischer Clip wird heute schlichtwegs nicht mehr ausgestrahlt, da alle auf Laut und Schnell setzten. Schade eigentlich. Denn der Spot hat Charme, wie ich finde.

Aber einen glatzköpfigen Bürolist, der mit seinem Hochkant-Bildschirm plaudert würde man heutzutage vermutlich direkt verhaften und einweisen. Und ein Computer, der sich selbst als Mensch bezeichnet ist irgendwie ziemlich gruselig.

Der geschichtliche Teil des Xerox-Wikipedia-Eintrages ist übrigens äusserst spannend. Mit Steve Jobs, der Ideen abkupfern durfte und so weiter.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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Easteregg