Cinemascapes


Neulich hatte ich ja hier das wunderbare 9-Eyes, auf welchem ein gewisser Jon Rafman sehenswerte ‘Orte’ auf Google Streetview sammelt. Aaron Hobson verfolgt mit seinen Cinemascapes ein ähnliches Konzept, setzt aber mehr auf Ästhetik denn auf Kuriosität. Und das gelingt ihm, wenngleich zahlenmässig leider hinter 9-Eyes, mit jedem einzelnen Teil seiner Sammlung. Enorm schöne Fotografien, bei denen höchstens die streckenweise von Streetview bekannten Unschärfen am Rand darauf hinweisen, dass sie von da stammen.

Sehr sehenswert. Und ich denke, der Aufwand, solche Orte zu finden, ist nicht gerade klein und steigert so gewissermassen den Wert ebendieser.

Work ist übrigens in process. Also immer wieder mal vorbeischauen: Cinemascapes.

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Legowand


Finde ich jetzt irgendwie grossartig. Die Agentur NPIRE hat sich auf der Suche nach einer geeigneten Trennwand zwischen Küche und Toiletteneingang für eine aus LEGO entschieden. 80 Kilogramm LEGO respektive über 55’000 Klötze, ein Jahr Arbeit und ungefähr 2’500 Euro teuer.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist natürlich jenseits. So aber auch das Awesomeness-Nutzen-Verhältnis.

Mehr Bilder gibt es hier bei iGNANT.

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Little Big Watchmen


Wer mich kennt respektive wer hier schon ein bisschen länger mit liest, weiss, dass ich ein ziemlich grosser Watchmen Fan bin. Sowohl vom Comic als auch vom Film. Was aber die wenigsten wissen, ist, dass ich auch ein ziemlich begeisterter Little Big Planet Spieler bin/war. Gekauft hätte ich mir das Spiel niemals. Weil es einfach nicht besonders attraktiv aussieht und beim ersten Blick absolut nicht in mein Beuteschema passt. Aber da sich Sony damals für ihre Online-Pannen mittels Gratisdownload für unter anderem eben dieses Spiel entschuldigte, habe ich mich trotzdem mal dahinter gewagt und war, wie gesagt, ziemlich begeistert.

Und nun hat jemand den kompletten Watchmen Trailer, welchen ich damals ernsthaft dutzende Male in leicht debil-huldigender Körperhaltung angeschaut habe, nach gebastelt. In Little Big Planet 2. Und wenn man einen der beiden Teile schon einmal ein bisschen gespielt hat, erkennt man: Das muss ein verdammt grosser Aufwand gewesen sein. Und ich hätte niemals gedacht, dass dies, dermassen akribisch, möglich sei.

Aber es ist.

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Tribute to Drive


Eine sehr schick illustrierte und dezent animierte Huldigung des für mich besten Film dieses Jahres: Drive. Gesehen am Filmfestival in Locarno kommt der lustigerweise hier erst im Februar in die Kinos und ich nerve meinen gesamten Bekanntenkreis schon seit Ewigkeiten damit, wie grossartig der sei. Und eben, hier wissen die meisten nicht einmal von seiner Existenz. Hach, ich bin so Hip. Und wenn er dann hier kommt, sind alle enttäuscht, weil ich ihn in den Himmel gelobt habe. Ich seh’s jetzt schon.

Den Nagel finde ich übrigens ein bisschen irritierend. Das war im Film nämlich etwas anderes. Und auch sonst 2-3 ‘Fehler’. Trotzdem. Sehr schön gemacht.

Gefunden bei Martin. Und zwar bevor es auf der Facebook-Fanseite war. Skandalös.

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Best Comic Book Covers of 2011


Drüben bei SuperPunch gibt’s eine sehr schicke Zusammenstellung der angeblich besten Comic Covers dieses Jahres. Wie immer bei solchen Ranglisten stimme ich nicht allen Platzierungen zu aber schön anzusehen sind sie trotzdem alle.

Und die Sammlung dürfte selbst für Nicht-Comic-Leser zumindest ein bisschen interessant sein insofern sie ein wenig Freude an Ästhetik haben, denn das sind halt schon alles ziemliche Kunstwerke, zumal Covers ja jeweils wesentlich aufwändiger gezeichnet sind als der Inhalt selber.
Ausserdem sind alle Covers in mehr oder weniger hoher Auflösung verlinkt, weswegen sich die meisten hervorragend als iPhone-Hintergrundbild eignen.

Sehr schön. Obiger Red Skull ziert ab jetzt jedenfalls meinen Sperrbildschirm.

Meine Favoriten nach dem Klick und der Rest wie gehabt hier: The 72 Best Comic Book Covers of 2011

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Welcome to Hoxford


Oh Gott, das ist fantastisch. Ein paar ganz offensichtlich wahnsinnig talentierte und ambitionierte Fans der Comic-Reihe Welcome to Hoxford von Ben Templesmith haben mir nichts dir nichts einen verdammt gut aussehenden Kurzfilm gedreht. Okay, “Fans” klingt ein bisschen nach einer kleinen Produktion mit behelfsmässigen Mitteln. Das trügt, besonders wenn man sich das Making of Zeugs anschaut, aber es ist trotzdem eine nonkommerzielle Produktion mit freiwilligen Helfern und allem drumherum was ein Fanfilm ausmacht. Daher so oder so überaus bewunderswert.

Vor allem natürlich auch das Ergebnis. Hochglanzoptik und eine Stimmung die einer Grossproduktion in nichts nachsteht. Ich bewundere Leute, die die Energie aufbringen, so etwas zu machen.

Der Film dauert ein bisschen aber man sollte sich den wirklich einmal ganz antun. Und zudem ein bisschen auf der dazugehörigen Website herumstöbern. Alles sehr interessant.

Film nach dem Klick.

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Anything Can Fly


Das Flugmeilenbonusprogramm Avios, das kürzlich erst einen Namenswechsel und ein ziemlich schickes Rebranding erfahren durfte, hat nun zwecks Werbespot einen Bastler damit beauftragt, diverse Haushaltsgegenstände fliegen zu lassen. Und der hat das gemacht. Stabmixer, Waschmaschinen, CD-Player oder Rasenmäher. Alles was etwas drehendes in sich hat, hat besagter Bastler, ein gewisser Rupert Brandon-King, mit Propellern und Fernsteuerung und sonstigem Zeugs ausgerüstet und sie fliegen lassen. Tatsächlich fliegen lassen. Keine Seile, kein CGI. Fantastisch.

Das ganze noch äusserst stimmig gefilmt und der Spot ist perfekt. Und überaus passend zu Avios’ Claim Anything Can Fly. Verantwortlich für das ganze ist die Londoner Agentur 101. Sollte fast erwähnt werden.

Clip und ein schönes, kurzes Making of davon nach dem Klick.

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Rodrigo Braga


Ok, er hat eine der anstrengendsten Websites die ich seit langem gesehen habe und seine Arbeiten könnte man als fast schon ein bisschen zu kalkuliert skandalös bezeichnen aber sehenswert sind sie auf eine sehr eigene Weise trotzdem. Wie ich finde. Vergrabenen Esel, zusammengewachsene Füsse, unter die Haut gepflanzte Zündhölzchen oder Hundekopftransplantationen.

Interessant.

Aber eben. Für seine Website sollte man ihn tatsächlich ein paar Tage lang ohrfeigen.

[again via]
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Not Real Life


Dass Videospiele mittlerweile visuelle Überprodukte sein können, predige ich ja schon seit längerem. Und dass hinter dem Stil von Spielen oftmals wesentlich mehr kreative Prozesse stecken als hinter vielen Filmen zeigt sich dann jeweils auch im Endergebnis und meiner nicht selten konstant tiefhängender Kinnlade.

Josh Taylor hat dies auch erkannt und hat sich daran gemacht, gewisse Momente in Videospielen mit seinem Fotografenauge festzuhalten und auf Not Real Life zu präsentieren.

Würde ich ja manchmal auch gerne, nur kann ich a.) mit Konsolen keine anständigen Screenshots machen und b.) sehen Spiele auf Konsole nur halb so schick aus und d.) habe ich Mühe mit dem Alphabet.

Jetzt hoffe ich schwer, wird er noch andere Spiele in die Sammlung aufnehmen. Selbige kann man übrigens auf oben erwähnter Seite oder auf dem dazugehörigen Flickr-Profil begutachten. Oder ein kleiner Auszug nach dem Klick.

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Jukebox the Ghost


Gerade mittels zehntausend Querverweisen auf YouTube über die amerikanische Band Jukebox the Ghost gestolpert und läuft bei mir gerade rauf und runter und in alle Richtungen. Keine Ahnung, ob man die kennt oder nicht aber das gesamte, wie ich finde, überaus angenehmene Rockvehikel in welches man Anleihen an etliche Bands reininterpretieren kann macht mich gerade ordentlich glücklich, zumal ich schon seit längerer Zeit nicht mehr selbstständig auf gute Musik gestossen bin. Schon gar nicht über solche, bei denen das gesamte Album überzeugt.

Und in diesem Falle hier besonders “Half Crazy“, zu dem die Band auch einen schicken Stop-Motion-Clip gedreht haben.

Gefällt. Plus: Totaly in Love mit den duschenden Musikern am Schluss.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg