The Chase


Sehr, sehr aufwändig animierter Kurzfilm von Philippe Gamer respektive dem französischen Studio Space Patrol, deren Portfolio leider zur Zeit überarbeitet wird. Sieht zwar ob den ein bisschen langweiligen Hauptprotagonisten-Autos ein bisschen aus, wie eine Nissan-Werbung aber die Explosionen sind sehr schick und auch der Rest technisch durchaus beeindruckend zumal streckenweise fast fotorealistisch.

Das Charakterdesign gefällt mir hingegen gar nicht. Ich habe eine Abneigung gegen diesen Typ weiblicher Figuren in Filmen und Spielen.

Aber die Fischaugen-Einstellungen sind hübsch.

Jedenfalls, durchaus sehenswert.

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1

Motorized Patriot


Da ich ein sehr ausgeprägtes Faible für Steampunk und Retrofuturismus hege, halte ich Bioshock für eines der allerschönsten Spiele mit der allerallerintensivsten Atmosphäre und dem allerallerallerschicksten Set- und Charakterdesign. Und dass der mittlerweile dritte Teil eine leichte, inhaltliche Kehrtwende machen und die Unterwasserwelt verlassen wird, beunruhigt mich keineswegs. Und je mehr man von Infinite sieht, um so mehr freue ich mich darauf.
Die Entwickler haben nun einen Kurz-Doku-Dings-Serie gestartet, in welchen sie genauer auf die Gegner eingehen. Und da sie mit den Big Daddys damals auf Anhieb eine Kultfigur erschaffen haben, sind die Erwartungen an die Mini-Boss-Gegner natürlich riesig. Und jetzt das: Heavy Hitters. Eine Reihe von Steampunk-Robotern, die mal wieder den perfekten Spagat zwischen Grusel und Woah, fuck zu bewältigen scheinen. Im ersten dieser Kurz-Interview-Mini-Doku-Dinger gehen die Entwickler auf den Motorized Patriot, ein mechanischer George Washington mit einer Mini-Gun, ein. Gewaltig. Wirklich herzallerliebst. Sehe das nur ich so oder lässt die Spieleindustrie bezüglich Kreativität die Filmindustrie langsam aber sicher weit hinter sich?

Ich hätte gerne einen Job in der Spieleindustrie. Ernsthaft. Art Director oder so.

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1

All You Need Is Love


Wunderbarer Tribut zu einem meiner frühesten Begleiter: Horrorfilme. Unpassend passenderweise musikalisch untermalt mit All You Need Is Love von den Beatles. Und sogar ansatzweise korrektes Lipdub. Grossartig.

I love you, too, Internet.

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2

Kara


Die Entwickler des von mir sehr geschätzten Heavy Rain, nämlich Quantic Dream, habe kürzlich ein Tech-Demo veröffentlicht, welches deren neue Engine zeigt. In Echtzeit gerendert, auf einer PS3. Ist natürlich nur schon so interessant und spannend zu sehen, zu was die PS3 eigentlich fähig ist.
Aber wesentlich interessanter ist, was sie zeigen. Inhaltlich. Denn Quantic Dream verfolgt einen sehr lobenswerten Ansatz beim Entwickeln von Spielen und setzt auf ein ganz bestimmtes Publikum. Nämlich gewissermassen Filmfans. Also auch mich.

“We believe there is a space for adult games. Meaningful experiences for a mature audience,” Cage said. “We don’t need to deliver messages or whatever, we just need to create a moment in time that leaves an imprint on your mind.”

Und mit Heavy Rain haben sie das bereits aufgezeigt. Wenngleich noch ein bisschen holperig. Aber eingangs erwähntes Tech-Demo hat mich jetzt gerade ein bisschen ordentlich von den Socken gehauen. Und zwar nicht technisch, sondern inhaltlich. Die ‘schauspielerische’ Leistung ist äusserst beeindruckend und wahnsinnig emotional. Wirklich SEHR emotional. Und ich hoffe, Quantic Dream baut den ganzen Kurzfilm zu einem kompletten Spiel aus. Denn die Prämisse gefällt mir. Sehr.

Lange Rede, wenig Sinn. Man sollte sich das Video wirklich mal antun. Und nicht weinen, gell.

Plus: Keine Spur vom Uncanny Valley, oder? Spannend.

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5

Confrontation


Bei Odin. Mit Mash-Ups respektive SuperCuts ist es ja ein bisschen wie mit Tiltshift- oder Zeitraffer-Videos. Egal wie sehr sie einem mittlerweile auf den Senkel gehen, es kommt immer wieder eines, das ALLE anderen in den Schatten stellt. Der Confrontation Mash-Up von Patrick Perris ist so ein Kandidat. Definitiv. Und absolut.

Ein Wachmacher sondergleichen.

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2

Keep Calm And Carry On


Das ist wunderbar. Und war mir gänzlich unbekannt. Also zumindest die Geschichte dahinter. Denn am Poster selbst, respektive dessen hunderten von Persiflagen und Hommagen, kommt man ja im Internet nur schwer vorbei: “Keep Calm and Carry on” mit der stilisierten Königlichen Krone.
Die britische Agentur We Are Nation zeigt nun in Form einer sehr sympathischen und interessanten Kurzdokumentation den Hintergrund und den Ursprung und die Wiedergeburt besagten Posters auf.

Spannend und sehr hübsch gemacht.

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The Story of Sushi


Bin gerade ein bisschen verknallt in diesen Werbespot-Doku-Ökomoralkeulen-Hybrid von Vincent Peone, der sonst interessanterweise Regisseur für die CollegeHumor-Clips ist und hier in Form von grenzenlos schicken Miniatur-Modell-Aufnahmen die Problematik des sogenannten Beifangs in der Fischerei aufzeigt. In Kombination mit dem sehr, sehr charismatischen Sprecher eine wirklich fantastischer Spot. Auch wenn ich ehrlich gesagt Unternehmen, die sich zu sehr mit ihrem grünen Gewissen brüsten, skeptisch gegenüber stehe. Was jetzt aber in diesem Fall hier die siebenmonatige Arbeit hinter dem Clip und das Ergebnis nicht weniger beeindruckend macht. Wie ich finde.

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James Bond Quadrotors


Ich weiss nicht, ob es an meiner Schlaftrunkenheit liegt, aber ich musste ob dem Video gerade unheimlich doof kichern: Studenten der Universität von Pennsylvania haben ein paar Quadrotors so programmiert, dass sie mittels diversen Instrumenten das  James Bond Theme spielen. Und das ist irgendwie überaus süss. Sozusagen ein umgekehrtes Uncanny Valley. Oder so.

Ist aber vermutlich auch für Nichtschlaftrunkene sehenswert. Zumindest in technischer Hinsicht.

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Ghost


Huiui. Pulse Films, die von vorhin, haben noch etwas, wie ich finde, fast noch cooleres produziert, das ich hier keinesfalls ungezeigt lassen kann. Zwar ebenfalls ein Videoclip (für dEUS) aber in einem gänzlich anderen Stil. Nämlich mit einer Art Hipster-Jesus. Ein moderner Jesus an Poolpartys, der Dosen in Hot Dogs verwandelt, auf einem Kreuz skatet, Schürfwunden heilt, Frauen mit Wasser-Wein-Tricks bezirzt und nach der Wiederauferstehung böse Köpfe durch pure Holyness platzen lässt. Klingt dümmer als es ist, da wunderschön gefilmt und mit ein paar überaus netten Tricks ergänzt.

Sollte man sich wirklich mal ansehen.

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What’ll it Take


Sensationell umgesetztes Konzept, das zwar in ähnlicher Form schon von anderen gemacht wurde aber eben, nicht so schick: Graham Coxon hat seine Fans aufgefordert, Videos von ihnen einzusenden, in welchen sie gemäss Anleitung gewisse Manöver tanzen sollen. Und daraus hat dann ein augenscheinlich sehr talentierter Videomensch ein Video zusammengeschnitten, welches ich, wie gehabt, ziemlich sensationell finde. Besonders natürlich wenn man den Aufwand dahinter betrachtet. Beinahe Frame-für-Frame-Arbeit.

Die ursprüngliche Video-Aufforderung und der Clip selbst nach dem Klick.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg