Stefan Schlumpf


Immer wieder schön, wenn ich im Internet über Portfolios und dergleichen stolpere, vom Inhalt begeistert bin und dann auch noch feststellen darf, dass der Urheber aus der Region stammt. So der Fall beim Churer/Felsberger Fotografen Stefan Schlumpf, auf dessen Seite ich schändlicherweise zum ersten Mal und nur per Zufall über einige hundert Ecken gestossen bin. Schlumpf macht scheinbar hauptsächlich Sportaufnahmen, die dann auch alle ausserordentlich sehenswert sind. Wobei mir aber auch alle anderen Arbeiten, zwar stets ebenfalls irgendwie sportlich angehaucht, sehr gut gefallen.

Und wenn ich in absehbarer Zukunft mal einen, notwendigerweise vermutlich zahlungswilligen Kunden habe, werde ich den Stefan engagieren. Bis dahin sollte man sich das ganze aber mal in Ruhe ganz genau anschauen. Schön. Alles.

2

Esmond Roseburrow


Nebst dem, dass ich im Moment anderweitig als blogtechnisch sehr beschäftigt und damit sehr zufrieden bin SAUGE ich geradezu alles auf, was auch nur in geringster Weise mit Dishonored zu tun hat. Und nachdem jetzt über die letzten paar Wochen tonnenweise Mini-Making-Ofs erschienen sind, in denen man viel über die durchaus interessante Technik und den Stil und die Gedanken der Entwickler erfahren durfte, die Story dahinter aber ein bisschen auf der Strecke blieb, veröffentlicht Publisher Bethesda in den nächsten Tagen eine Reihe von Story-Videos.

Wirklich phänomenal, leicht burtonesk illustriert und mit der charmanten Stimme von Chloe Grace Moretz garniert ergibt das überaus sehenswerte, stimmige, kleine Charakter-Videos, die mich noch mehr davon überzeugen, dass man Dishonored definitiv verfilmen sollte. Denn hier, geschätztes Hollywood, sind die Ideen, die euch ja offenbar seit geraumer Zeit zu fehlen scheinen.

WEITER »

3

Scout vs. Witch


Der Source Filmmaker trägt definitiv langsam schöne Früchte. Da ich das ganze ziemlich interessiert verfolge und darauf hoffe, dass (offiziell) bald weitere “Looks” als nur jener vom cartoonesken Team Fortress 2 unterstützt werden, stolpere ich aber zumindest unter eben diesen auf ziemlich grossartige Werke. In diesem Fall ein wirklich herausragend cool inszenierter, choreografisch an 300 angelehnter Kampf zwischen dem Scout und ein paar Zombies und der Witch aus Left 4 Dead. Welche ja mir und gewissen Freunden schon ziemlich adrenalingeschwängerte Sekunden verschafft hat (Moreno just startled the witch).

Sollte man sich antun.

WEITER »

2

Watch With Mother


Die Filmschmiede The Glue Society hat einen Kurzfilmreihe namens Watch With Mother gebastelt, die so auf den ersten Blick irgendwie mit Leichtigkeit alles je an Kurzfilmen dagewesene in den Schatten stellt. Natürlich nur, soweit man das anhand des Trailers beurteilen kann. Aber der orchestrale Aufbau des Trailers lässt mich ernsthaft weich in den Knien und nass im Schritt werden. Fängt dezent an, steigert sich, artet aus und man will mehr. Ich zumindest. Das sieht grenzenlos, wirklich grenzenlos grossartig aus. Ich mein, ernsthaft, die Stuhlbeinszene? I came nur schon wegen dieser einen Sekunde.

Kostet $1.99 pro Episode, wohingegen ich persönlich nur schon aufgrund des Trailers locker 10.- zahlen würde. Würde. Denn selbstverständlich ist Watch With Mother in unserem iTunes-Store nicht erhältlich. Womit man sich wieder einmal gezwungen fühlt, andere Beschaffungswege zu beschreiten.

Denn: Ich MUSS das sehen. Alle davon.

WEITER »

7

Pythagasaurus


Abgesehen davon, dass das extrem schön, überaus witzig und ausserordentlich herzig-weird gemacht ist, punktet dieser kleine Animationsfilm genau damit, womit die meisten dieser Art oftmals verlieren: Mit der Vertonung. Also mit den Stimmen. Neandertaler und Dinosaurier mit britischem Akzent. Da kann man eigentlich gar nicht mehr viel falsch machen.

Stammt von Peter Peake, der unter anderem auch schon an Wallace & Gromit mitgewerkelt hat. Sieht man ja ein Stück weit auch.

Plus: Man achte bitte auf die dezenten Formeln und Linien. Sehr aufwändig und infolgedessen auch sehr schick.

WEITER »

5

Altered Route


Ich war ja damals auch ein bisschen Skater. Und war genau genommen gar nicht mal so schlecht. Für die ganze Szene interessiert habe ich mich allerdings nie wirklich. Ich kannte gerade mal zwei oder drei Skater beim Namen wohingegen ein paar meiner Freunde sogar deren Schuhgrösse und Sponsoringmarke und Fahrstil und allem drum herum benamseln konnten. Am meisten beeindruckt war ich jedoch stets von Freestyle-Skateboardern. Oder wie auch immer das heisst. Einer davon war ziemlich berühmt dafür, sein Name ist mir jedoch gerade entfallen. Offenbar gibt es jetzt aber auch noch einen anderen Skater, der dafür bekannt ist, eher abstrakte Tricks zu vollführen. Heisst Kilian Martin und ging zusammen mit Filmemacher Brett Novak in einen verlassenen Wasserpark, wo letzterer ihn sehr, wirklich sehr schick in Szene gesetzt und gefilmt hat. Herausgekommen ist dabei Altered Route. Kurz und schön. Dürfte selbst für Nichtskater anschaubar und vor allem auch hörbar sein.

Plus: Völlig verknallt in die Überblendungen von damals zu heute. Grossartig.

WEITER »

7

Epic Tea Time


Es ist jetzt natürlich schwierig zu sagen, auf welches der drei Hauptelemente die brachiale Epochalität dieses Videos zurückzuführen ist. Entweder ist es die Tatsache, dass in SuperSlowMotion eigentlich fast alles imposant wirkt oder aber weil das ganze mit dem Inception-Soundtrack untermalt ist. Was aber sehr viel wahrscheinlicher ist: Alan Rickmans seelenaussaugender Blick. In SuperSlowMotion. Mit dem Inception-Soundtrack.

Stammt von David Michalek, der davon offenbar noch mehr gemacht hat. Coole Idee.

WEITER »

6

Massimo Carnevale


Wer Filme mag, dem wird das sicher gefallen. Wer Illustrationen mag, dem sowieso. Wer beides mag findet für die nächsten paar Minuten definitiv keinen besseren Platz im gesamten Internet als auf der Portfolioseite von Massimo Carnevale. Selbiger illustriert nahezu gruselig schön mehr oder weniger berühmte Szenen aus Filmen und Serien, gibt ihnen aber fast immer ein eigenes, kleines Zusatzstilelementdings.

Haut mich gerade wirklich, wirklich von den Socken. Und wie so oft, diesmal nur sehr viel intensiver: Zimmerdamittapezierwunsch.
Plus: Wer sich durch alle Farb-Illustrationen klickt, findet gegen Ende noch ein paar sehr schicke Sketches.

Mein Alternativ-Kandidat für das Artikelbild nach dem Klick. Das Rennen war knapp.

WEITER »

3

Party Pom Pom


Das ist ganz ganz locker der alleraller beste Clip, der die gesamte Menschheit seit dem Release von Höhlenmalereien gesehen hat. Mit Abstand. Und es ist gleichzeitig auch ganz ganz locker der alleraller beste Track, der die gesamte Menschheit seit der evolutionären Bildung der Ohrmuschel gehört hat. Mit vielleicht ein bisschen weniger Abstand.

Stammt von Adam Buxton und ist irgendwie der Soundtrack für dessen Show ‘Bug‘. Verantwortlich dafür zeigt sich ein gewisser Dougal Wilson, der allein für die Tatsache, dass sie seinen Kinderkörper nicht mit CGI gemacht haben, einen Oscar verdient hätte. Denn nur schon die Einstellung, in der an der Hecke lehnt…fantastisch.

Ich bin grenzenlos halsüberkopfverknallt.

WEITER »

4

Sleeping Dogs


Ich war mir schon lange bei einem Spiel nicht mehr so unsicher, wie bei Sleeping Dogs. Das chinesische Open-World-Dingsbums mit den grenzenlos schicken Illustrationen von Tyler Stout sieht in den Videos jeweils fast zu cool und zu gut aus, um dann tatsächlich so spielbar zu sein. Wie ich befürchte. Clinton Jones jedenfalls kam die Ehre zuteil, im Auftrag von Publisher Square Enix einen Live Action Kurzfilm für das Spiel zu drehen. Und der ist dann auch tatsächlich ziemlich gelungen, obschon man streckenweise halt doch merkt, dass ein ‘Amateur’ dahinter steckt. Wegen den erstaunlich gut choreographierten Kämpfen verzeiht man aber die 2-3 arg schlechten Schnitte. Wenn man erst kürzlich The Raid gesehen hat, ist das alles zwar mehr als nur harmlos, aber mir gefällt auch die Skrupellosigkeit mit der sich die EMC Monkey hier auf die Mütze geben.

Schön.

WEITER »

4
 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 55 56 57 »
Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg