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iPad vs. Kindle

19. August 2010 | von Damian | Lesenswertes, Sehenswertes | 2 Kommentare |
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Ein Typ namens Keith hat auf seinem Blog einen irgendwie super interessanten und angenehm unwissenschaftlichen Artikel verfasst, in welchem er das LCD-Display vom iPad mit jenem vom Kindle, dem zwar älteren aber weniger bekannte eBook-Reader mit eInk-Technologie von Amazon vergleicht (plus noch eine Zeitung, ein Magazin und ein Buch). Das Ergebnis ist mir aber eigentlich Wurst, da dies meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Geräte sind und nicht wirklich konkurrieren. Aber das ist glaube ich auch nicht der Sinn des Artikels. Und das interessante daran sowieso nicht. Das sind dann nämlich, wie ich finde, eher die Bilder, welche er mit einem USB-Mikroskop gemacht hat. Insbesondere die am stärksten vergrösserte Aufnahme des Kindle-Displays finde ich spannend. Ich mein, das sieht völlig organisch aus und hat so ganz und gar nichts mehr mit Pixel tun. Kann dafür aber auch nur schwarz-weisse und unbewegte Bilder darstellen. Noch. Denn wenn sich dieses eInk-Zeugs weiter entwicklet, wird das was ganz grosses. Nur schon der geringen Menge an benötigter Energie wegen. Und als ich den eReader von Sony, der ebenfalls eInk benutzt, neulich in der Buchhandlung in den Händen hielt war ich schon ein bisschen perplex. Denn der Text sieht tatsächlich wie gedruckt aus. Da kann dann das iPad wirklich einpacken. Denn dort bekomme ich schon beim lösen von Sudokus mit ja relativ grossen Zahlen Augenschmerzen. Nach 34 Stunden am Stück.

Jedenfalls. Sehr coole Bilder. Irgendwie & Wie ich finde. Und ich will auf der Stelle so ein USB-Mikroskop. Aber ernsthaft jetzt.

Und: Die Kommentare zu besagtem Artikel sind ja streckenweise wieder einmal wahnsinnig doof. Wie immer, sobald ein Apple-Produkt Teil des Themas ist.

Inception – Costume Design

04. August 2010 | von Damian | Lesenswertes | 14 Kommentare |
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Zu den Dingen eines Filmes, die den meisten sehr wohl auffallen ohne aber dabei wirklich aufzufallen und erst so richtig auffallen, wenn man darauf achtet (hä?), gehört mit Sicherheit das Kostüm Design. So auch bei Inception. Mir persönlich ist das überhaupt nicht aufgefallen da der Film an und für sich schon genügend Schauwerke bietet und den Ottonormalkopf bereits mit der Geschichte allein zur genüge auslastet. Wenn ich jetzt aber dieses sehr interessante Interview mit Jeffrey Kurland durchlese, muss ich im Nachhinein eingestehen, dass die Kleider in Inception allesamt wahnsinnig cool sind. Auch wenn ich wenig bis gar nichts davon verstehe. Aber wie gesagt. Interview lesen und Bilder anschauen und mir Recht geben oder negierend den Kopf schütteln. Und: Der coolste im ganzen Film, nicht nur der Kleider wegen, ist diesbezüglich meiner Meinung nach der wirklich überaus angenehme Joseph Gordon-Levitt. Und ich hoffe wirklich stark, dass sich die Gerüchte bewahrheiten und er im nächsten Batman den Riddler spielen wird. Das wäre wirklich wunderbar.

Und übrigens. In den Hotel-Szenen in Inception hat Ellen Page (♥) hochgesteckte Haare und sieht damit, wie ich finde und wie auch sonst, sehr sehr verliebenswert aus. Aber diese Frisur hat einen guten Grund. Denn frei schwebende Haare hätten die wirklich wirklich exorbitant gut getrickste Schwerelosigkeit-Szene enorm verkompliziert. Also haben sie ihr kurzerhand die Haare hochgesteckt. Sehr schön. Unnützes-Hintergrundwissen-über-Filme-Skills: LEVEL UP.

Also: Interview, diverse Fotos zu Anschauungszwecken und ein Bild von Ellen Page (♥…wait what?) und hier ein Bild von weinenden Leo-Fans. Faszinierend.

Hyperbole and a Half

29. Juli 2010 | von Damian | Klickenswertes, Lesenswertes | 7 Kommentare |
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Auf der Website Hyperbole and a Half beschreibt und zeichnet eine gewisse Allie Erlebnisse aus ihrem Alltag. Mit Paint. Und das ist wirklich wirklich ausserordentlich lustig. Der zweit aktuellste Eintrag über ihren leicht behinderten Hund zum Beispiel ist so in etwa das lustigste, dass ich seit dreiundsiebzig Stunden gelesen habe. Und gesehen. Denn ihre überaus knuffigen Paintzeichnungen sind ganz grosse Zeichenkunst. Wirklich.

[...]Last night I was sitting on my couch mindlessly surfing the internet when I looked up and noticed my dog licking the floor. Just licking and licking. At first I though maybe I’d spilled something there, but her licking did not seem to be localized to one spot.  Rather, she was walking around the room licking seemingly at random.  She lay down on her side and kept licking out of the side of her mouth while staring directly at me.[...]

Unbedingt ansehen. Und lesen. Hyperbole and a Half.

Und apropos behinderter Hund…

MOAR?!

Days with my Father

19. Juli 2010 | von Damian | Lesenswertes, Sehenswertes | 3 Kommentare |
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Ist zwar schon ein bisschen älter aber deswegen nicht minder schön. Phillip Toledano ist Fotograf und Sohn und hat die letzte paar Tage im Leben seines Vaters fotografisch festgehalten. Streckenweise äusserst intim diente Phillip diese Arbeit, die mittlerweile auch als Buch erschienen ist, laut eigener Aussage als Hilfe zur Verarbeitung des Verlustes. Ist aber nüchtern betrachtet selbstverständlich auch äusserst effiziente Werbung. Aber ich mag solche Bilder. Sowohl Stil als auch Sujet. Erinnert mich irgendwie an mein Praktikum in einem Altersheim, während dem ich, wenn ich es denn könnte, manchmal auch gerne Fotos gemacht hätte. Die Bilder jedenfalls sprechen zwar bereits so schon Bände, aber zusammen mit den Texten ist es stellenweise wirklich sehr rührend. Also unbedingt auch lesen.

Aber ein bisschen skeptisch bin ich bei solchen Sachen trotzdem. Wirkt alles ein bisschen zu selbstinzenatorisch. Irgendwie.

Trotzdem schön: Days with my Father.

Sein restliches Portfolio ist übrigens auch sehr sehenswert. A New Kind of Beauty? Verstörend, wie ich finde.

Genesse Hotel Suicide

07. Juli 2010 | von Damian | Lesenswertes, Sehenswertes | 5 Kommentare |
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Tragisch-interessante Geschichte hinter obigem Bild, welche sich bestimmt gut für einen Film eignen würde.

Der Fotograf Russell Sorgi befand sich gerade auf dem Heimweg von einem Auftrag, als er Polizeiautos mit Blaulicht sah und selbigen dann folgte. Bei der Ankunft am Genesse Hotel in New York sah er eine Frau auf dem Fensterbrett. Russel schoss zwei Fotos und wechselte gerade das Dia, welches man bei seinem Kameramodell nach jedem Foto tun musste, als die Frau der Menge zuwinkte und hinunter sprang.

[...] “Screams and shouts burst from the horrified onlookers as her body plummeted toward the street. I took a firm grip on myself, waited until the woman passed the second or third story, and then shot.”

Mehr dazu gibt’s hier. Und hier.

Etwas anderes, aber thematisch ähnlich: Die Frau auf dem berühmten Kuss-Foto (hier oder nach dem Klick), welches im grossartigen Watchmen-Intro mit der homosexuellen Silhouette anstelle des Matrosen so schön reinterpretiert wurde, ist kürzlich im Alter von 91 Jahren verstorben.

MOAR?!

Die Wand

27. Mai 2010 | von Damian | Lesenswertes | 1 Kommentar |
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Bücher sind für mich leider selten mehr als Einschlafhilfen. Mit ‘selten’ meine ich, dass etwa jedes vierte mehr als das ist. So logischerweise alles von Kracht, dessen Werke ich langsam durch habe, was mir übrigens ein bisschen Kummer bereitet, und kürzlich auch noch Dan Browns “Das verlorene Symbol”, welches einfach unverschämt spannend ist und so eher wach hält, denn schlafen lässt. Ebenfalls mehr als blosse Narkotisierhilfe war für mich auch das hier von Annika empfohlene “Und im Zweifel für dich selbst” von Elisabeth Rank (das ist übrigens auch die Erfinderin der Shirt-Sache).

MOAR?!

Didadiglüo

13. Mai 2010 | von Damian | Lesenswertes, am Rande | 13 Kommentare |
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Meine Grossmutter hegt, für mich persönlich völlig unverständlich, eine grosse Sympahtie für Vögel und beobachtet selbige gerne von ihrem Balkon aus oder auf Spaziergängen. Und Zwecks deren Identifikation hat sie stets ein grosses, dickes Vogelbuch auf ihrem Wohnzimmertisch liegen. Mein Bruder nun hat, bei einem unserer regelmässigen Besuchen, in eben diesem Buch ‘entdeckt’, dass sich die Autoren doch tatsächlich die Mühe gemacht und bei fast sämtlichen im Buch vorkommenden Vögeln deren Gesang respektive Gekreische in geschriebene Worte umgewandelt haben. Und das liest sich dann ziemlich grossartig. Insbesondere wenn man sich dabei das Bild vor Augen führt, dass da jemand wahrscheinlich stundenlang durch den Wald gestelzt ist, Vogellauten gelauscht und selbige aufgenommen hat, den Vogel identifizierte und dann wahrscheinlich später am internationalen Ornithologenkongress stundenlang für jeden einzelnen Laut über eine genormte Schreibweise debatiert wurde.

- “Au contraire, Professor Hoffmann, ihre ornithologischen Kenntnisse in allen Ehren, aber DAS ist ganz bestimmt kein ‘rüh’ sondern defintiv ein ‘rrhü’.”
- “In der Tat, werter Kollege. Verzeihen Sie mir, wo hab ich bloss meinen Kopf.”

Interessant sind auch die überaus liebevoll gewählten, lautumschreibenden Adjektive. So ist es zum Beispiel nicht einfach nur ein ‘Twätt-wät-twät‘ sondern ein ‘ärgerlich, hastiges Twätt-wät-twät‘. Sehr wichtig. Und es wäre selbstverständlich auch VÖLLIG falsch, wenn ersteres ‘Twätt‘ nur ein ‘t’ hätte. Selbstredend.

Weitaus witziger sind die ganzen Laute selbstverständlich wenn mein Bruder sie vorliest. Mit gekünsteltem, schwäbischen Dialekt. Aber das kann ich hier jetzt schlecht aufzeigen. Darum, ebenfalls durchaus amüsant wie ich finde, die Highlights aus dem Buch abfotografiert. Nach dem Klick.

MOAR?!

Comeback

29. April 2010 | von Damian | Lesenswertes | 2 Kommentare |
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YES, Motherfucker.

Ich kenne zwar gerade mal ein Lied von diesem Typ, aber nichtsdestomotherfuckingtrotz: YES, motherfucker.

Maunsell Sea Forts

19. April 2010 | von Damian | Lesenswertes, Sehenswertes | 6 Kommentare |
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Weil ich mich vorher ein klein wenig über Bauten im Wasser erkundigen musste/durfte, bin ich über den Wikipedia-Eintrag zu den Maunsell Forts gestossen. Äusserst interessant und spektakulär, wie ich finde. Also weniger der Wiki-Eintrag, denn die verschiedenen Projekt-Seiten, die zwar fast alle fahrlässig hässlich aber dafür sehr spannend sind.

Auszug Wikipedia:

Als Maunsell Forts oder Maunsell Sea Forts (zu deutsch: Maunsell-Seefestungen) wird eine Gruppe künstlicher Plattformen und befestigter Türme bezeichnet, die während des Zweiten Weltkrieges vom britischen Militär vor der englischen Ostküste im flachen Gewässer der Flussmündungen von Themse und Mersey errichtet wurden. Der Name erinnert an den Konstrukteur dieser Anlagen, den Architekten Guy Maunsell.[...]

Und jetzt möge sich doch jeder bitte kurz vorstellen, wie das wäre, während dem Krieg auf diesem Teil zu sitzen. Auf die deutschen Messerschmitts wartend. Terry-fucking-fying.

Und: Manchen wird der Rough Tower vielleicht bekannt vorkommen. That’s Sealand, motherfucker.

Nach dem Klick gibts noch ein paar Bilder.

MOAR?!

Vulkanasche

16. April 2010 | von Damian | Lesenswertes, Sehenswertes | 4 Kommentare |
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Samstags um Mitternacht soll die Vulkanasche vom Ausbruch in Island, welche momentan den europäischen Luftverkehr malträtiert, die Schweiz erreichen. Und wenn das dann so cool aussieht wie auf den Fotos bei BigPicture soll die nur kommen. Und der Calanda soll sich gefälligst auch öffnen und Lava spucken. Dann kann ich nämlich auch solche Fotos machen. Dazu bräuchte ich dann lediglich noch ein Flugzeug. Und eine gute Kamera. Und Talent. Und einen feuerfesten Schutzanzug. Und Mut.

Und warum ist das ganze so gefährlich? Darum.

It’s Todessandstrahlersensorenverstopfertriebwerklahmlegerfunkfrequenzstörer-Vulkanasche from, äh, Innerspace. That’s what it is.

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