GRAFTON PRIMARY

Die Genius-Funktion im iTunes-Store treibt bisweilen komische Blüten. Nicht selten empfiehlt es beim Kauf völlig andere, so ganz und gar nicht meinem Geschmack entsprechende Musik mit der freundlichen Empfehlung “Das könnte Ihnen auch gefallen“. “Obacht, Genius, Sie lehnen sich aber weit aus dem Fenster!“, kontere ich dann jeweils, frech wie ich bin.
Gut, ist ja auch schwierig, Geschmäcker von 10 Milionen Benutzern zu analysieren und daraus zu schlussfolgern. Vorallem wenn man bedenkt, dass eine solch wirre Musiksammlung wie die meine sicherlich schon etliche Genius-Server-Farmen zur Kernschmelze brachte, da sie meiner Meinung nach unauswertbar, geschweige denn kategorisierbar ist. Jawohl, so dermasen cool bin ich.

Nun kommt es aber nicht selten vor, dass Genius mir Superlativen vorstellt, die sich zu meinem ständigen Begleiter mausern. So auch Grafton Primary. Auf der Suche nach Musik, die mir von Giämma empfohlen wurde, und welche somit eigentlich schon aus Prinzip gut ist, bin ich dann über diese Empfehlung von Genius auf eine Empfehlung von Giämma gestossen.
Diese drei, manchmal aber auch vier, zum Teil auch nur zwei wirklich WIRKLICH komischen Typen habens gewaltig in sich: Unheimlich cooler Synthie-Pop, ein wenig Electro-Zeugs und mehr kann ich mit meinem spärlichen Musikwissen auch nicht dazu sagen. Aber es gefällt. Und wie.

Reinhören nach dem Klick. Das Album Eon gibts hier im iTunes.

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PASSION PIT

PassionPit (© by mysounds.ch)
Um mal wieder auf etwas aufmerksam zu machen, was ich gerade so höre: Passion Pit. Darauf gestossen bin ich durch eine Kombination von mehrmaligem Erwähnen meiner kleinen Dame und wildem Herumgeklicke Marcos im iTunes-Store. Und da Passion Pit oft in einem Atemzug mit MGMT oder Phoenix genannt werden, habe ich mir deren Zweitling Manners gekauft.
Sehr skurriler Electro-Pop mit bisweilen ziemlich lustigen Klängen und Gesang. Nicht umsonst wird der Gesang oft mit den Bee Gees verglichen, zumal Michael Angelakos‘ Stimme oft fast schon unangenehm hoch singt. Zudem mischen die so ziemlich alles in ihre Songs, was die Effektgeräte hergeben. Hochgepitchte Stimmen, welche mir bei Rapmusik seit Sektion Kuchikäschtli ziemlich auf den Sack gehen, wirken hier angenehm erfrischend und selbst Kinderchöre, für mich sonst ein absolutes geht gar nicht, klingen zum Beispiel im Stück Little Secrets irgendwie cool…also nicht, dass ich irgendwelche Ahnung von Musik hätte.

Auf jeden Fall eine Art Musik, die GANZ bestimmt nicht jedem gefällt.

Nach dem Klick gibts 3 Stücke. 3 Skurrile Stücke.
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PHOENIX

Ich bin ständig umgeben von musikalischen Alleswissern. Mein Mitbewohner Marco kennt so ziemlich jeden Musikkünstler aus jedweder Epoche und kann nicht selten Lieder des selbigen auf Gitarre, Schlagzeug oder mit seinen Fäusten  in meinem Gesicht nach spielen. Und meine kleine Dame kennt so ziemlich jede neuere Band die irgendwann mal irgendwo irgendwie irgendwas gespielt haben. Wenn dann zum Beispiel in einem Trailer für einen guatemalesischen Schwulenfilm (Jop, die schau ich mir an) zwei Akkorde fallen kennt sie die Band die diese spielen inklusive deren Schuhgrösse. Und hab ich mal was cooles im iTunes oder sonstwo entdeckt und zeige es ihr mit geschwellter Brust höre ich meistens ein “Ja mit denen hab ich schon ein Interview gemacht…hihi”.

So verwundert es nicht, dass ich unheimlich stolz bin wenn ich dann mal wirklich was entdeckt habe, dass weder Marco noch meine kleine Dame kennt. Und gewisse Bands bereiten mir eine solch kindliche Freude…kicher…dass ich die mit niemandem teilen will…kicher. So auch Phoenix, die gemütlichen Keineahnungwasfüreinstildasist-Musiker™, welche ich vor 2-3 Monaten “entdeckt” habe. Und jetzt kommt dieser doofe DRS3-Moderator und kürt ihren Song “1901” zu seinem ganz persönlichen Sommersoundtrack.

Grml. Dann kann ichs ja gleich hier posten. Grml.

Den Song gibts nach dem Klick. Grml.

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BILLY TALENT – III

BillyTalent
In Zeiten, wo viele Musiker versuchen, krampfhaft neue Wege zu gehen und mit elektronischen Spielereien, wirren Stilgemischen oder absurden Featurings um Aufmerksamkeit buhlen und als innovativ gelten wollen, ist es äusserst angenehem ein Album zu hören, welches, für einen musikalischen Laien wie mich, genau gleich klingt wie seine beiden Vorgänger. Nämlich hervorragend.
Und Songs wie Tears into Wine lassen selbst hart gesottene Hoodbewohner wie mich erschaudern.

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MAKE THE GIRL DANCE – BABY³


Ich hab ein neues Lieblingslied. Und der Videoclip dazu ist auch sehr…äh…cool.
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THE SOCIAL

TheSocial (via MySpace, copyright by The Social)
Viele werden diese Aussage für überstürzt wenn nicht gar für blasphemisch halten. Aber die grossartige Band um den grossartigen Morrissey, nämlich die grossartigen The Smiths, haben einen grossartigen Nachfolger gefunden. Die grossartigen The Social. Wie die Musik der Smiths ist auch die der Socials sehr eigen und sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Schon andere Bands haben versucht, die Melancholie der Smiths und insbesondere Morrisseys Gesang zu imitieren. The Social tun dies ganz offensichtlich auch. Und dies, insofern mein bescheidenes Musikwissen diese Aussage erlaubt, sehr gelungen.

Aber seht und hört selbst nach dem Klick.
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ELECTRONIC POPSTAR KILLERS

Via Nerdcore und dann via mashuptown.com bin ich auf diesen sensationellen Remix von Loo & Placido (Hihi…mein Papi heisst Placi) gestossen. Das Teil ist unglaubliche 2 Stunden lang und ich bin mittlerweile erst bei Minute 42. Aber ich bin bereits jetzt schon sowas von den Socken. Wirklich. Die Mischen da einfach alles zusammen. Wirklich sehr empfehlenswert.
So für Low-Budget-Parties ersetzt dieser Track dann irgendwie den DJ. Auf jeden Fall besser als Hans M. mit iPod. Oder so.

Klicke hier für den Direktdownload.

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MGMT – KIDS

MGMT hat für ihren Song Kids nun endlich ein offizielles Video. Und das ist mal sowas von trashig absurd, dass es schon fast merkwürdig ist. Ja, fast, denn wer ihre Homepage kennt, weiss, was wirklich merkwürdig ist.

Das Video ist auf jeden Fall, wie MGMT selbst auch, herrlich abgespaced und ich frage mich, welche Rabenmutter lässt ihr Kind da mitmachen? Das ist ja wohl kaum ein ultra-talentiertes Schauspielerkind. Ich meine, hallo? Das kackt sich in die Hosen. Das ist traumatisiert. Für den Rest seines Lebens. Aber sieht cool aus.

MGMT finde ich persönlich ein wenig zu sehr gehypt, für den Umstand, dass auf ihrem Album gerade mal 3 Lieder gut sind. Und das sehe nicht nur ich so, sondern die meisten die sie hören. Fragt mal jemand, immer die gleiche Antwort: Kids, Time to Pretend und Electric Feel. Diese 3 knallen dafür ganz ordentlich.

Das Video gibts nach dem obligatorischen MOAR?!
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VETO

Schenken wir doch meinem momentan ständigen Begleiter ein Wenig Aufmerksamkeit. Veto. Die dänischen Elektro-Pop-Rocker-Wasauchimmer kann man mögen. Muss man aber nicht. Built to Fail rockt ganz ordentlich wie ich finde.

Komischer Pseudo-Video-Clip apres le Klick
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Rauf
Über

Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

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