Killing Them Softly


Wird mit ziemlicher Sicherheit etwas vom besseren dieses Jahr, zumindest wenn es nach meinen Kriterien geht: Killing Them Softly. Schöne, ruhige Ballade mit grossartigem Cast und vom Regisseur von The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford und Chopper. Wobei ich vom Stil her eher auf Parallelen zu letzterem hoffe, obschon ersterer natürlich auch grenzenlos Klasse ist. Jedenfalls: Brad Pitt so, wie ich ihn sehen will und James Gandolfini, den man ohnehin zu lange nicht mehr richtig gesehen hat. Wird riesig.

Plus musste ich bei der Autoverbrennszene gerade mehr lachen als in ganz Hangover 1 & 2 zusammen.

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Cloud Atlas


Wenn sich die Gebrüder Wachowskis vornehmen, einen richtig epochalen Liebes-Abenteuer-Action-Film zu drehen, nunja, dann drehen sie einen RICHTIG epochalen Liebes-Abenteuer-Action-Film. Und das hatten sie sich offenbar zusammen mit Tom Tykwer vorgenommen, weshalb es vermutlich die letzten Jahre auch so still um die beiden Matrix-Schöpfer war. Denn so einen Film dreht man bestimmt nicht in 1-2 Monaten: Cloud Atlas. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von David Mitchell, welches man beim Release vor acht Jahren, für mehr oder weniger unverfilmbar hielt, was man ja des öfteren in den Raum brüllt. Das Regisseuren-Bruder-Duo dachten sich offenbar “Challenge Accepted” und präsentieren in einem knapp sechs Minuten langen Trailer ihr kommendes Werk. Sechs Minuten voller Emotionen, gewaltigen Bildern und ein paar überaus interessanten Schauspielern.

Könnte mir durchaus gefallen und scheint mir vom Gewicht her eine Art Tree of Life zu sein. Halt einfach für den Durchschnittsfilmeschauer, wie mich beispielsweise. Aufgezuckert und überkandidelt.

Der Film kommt bereits im Oktober und ich liebe es, wenn ich von solch grossen Produktionen überrumpelt werde. Passiert viel zu selten.

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Detention


Dafuq did I gestern just watch? Der explodierende Hund aus den letzten Freitagshorrorgifs hat mich neugierig gemacht und nach intensivster Recherche habe ich herausgefunden, dass die Szene aus einem Film namens ‘Detention‘ stammt, von dem ich bis dahin noch nie etwas gehört habe. Was vermutlich daran liegt, dass er a.) relativ neu und b.) in vielerlei Hinsicht sehr mittelmässig ist. Aber ich schwöre bei Dionysus’ heiligen Rauschzuständen; schaut euch den Film an. Ich war ob einem Film noch nie gleichzeitig so verwirrt und zufrieden und unterhalten und irritiert und überhaupt. Ein extrem liebevoll gemachter 90er-Teenie-Slasher mit Elementen aus ALLEN anderen Genres dieser Welt und mit ungefähr einer Million Referenzen zu allem aktuellen. Streckenweise richtig, richtig gut gemacht, witzig, ausserordentlich brutal, brutal schön fotografiert und mit ein paar der wohl schönsten Montagen, die ich je gesehen habe. Beispielsweise das Rückwärts-Kameradreh-Jahreszahl-Dings von einem Typen, der seit 18 Jahren nachsitzen muss, gehört zu einer der schicksten respektive pointiertesten Einstellungen, die ich seit langem gesehen habe.
Natürlich verliert sich der Film oft in der VÖLLIG abstrusen Story und im Grunde genommen überwiegen die Momente, in denen eingangs erwähnte Internet-Floskel passt aber so etwas sollte man trotzdem gesehen haben. Joseph Kahn darf ruhig weiterhin Spielfilme drehen, solange sie so unglaublich nerdig, detailverliebt und irgendwie kompromisslos sind. Und die 90er wurden seit sie vorbei sind noch nie so akkurat gezeigt wie in Detention.

Und jawohl, im Trailer sieht man ganz kurz einen Bären, der ein Ufo besteigt.

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Dredd


Ich hatte es bereits munkeln gehört und war dementsprechend freudig erregt: Dredd soll angeblich ziemlich ästhetisch-brutal sein. Und haufenweise Slowmotion-Szenen enthalten. Was für mich persönlich bereits ausreichend Gründe sind, mir einen Film anzusehen, seit 300 oder vielleicht noch Immortals aber kaum irgendwo mehr der Fall war. Nach dem ersten Trailer jedenfalls hielt ich meine Freude noch vorsichtshalber im Zaum. Jetzt allerdings, anlässlich der offenbar grenzenlos wunderbaren ComicCon, gibt es einen kurzen Clip, der GENAU eingangs erwähntes zeigt. Und zwar praktisch ausschliesslich davon. Gewalt und Slowmotion. Also faktisch das, was man von Dredd erwartet in Kombination mit etwas, das selbiges besser anschaubar macht.

Ich lasse dann also mal meiner Freude freien Lauf: Yay.

Trailer und besagter Clip nach dem Klick.

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2

Branded


Okay, keine Ahnung, ob das tatsächlich ernst gemeint ist. Sieht aber ganz danach aus. Ein Film über eine nahe Zukunft, in der Marken die Gedanken der Menschheit kontrollieren und ihr Konsumverhalten lenken und sich in den Augen eines Typens in Form von gigantischen Ungeheuern und parasitären Wesen manifestieren. Völlig irre aber optisch teilweise überraschend ansprechend. Ist gewissermassen der absolute Werbe-Fuzzi-Über-Meta-Film und das vermarktungstechnische Potential ist zugegebenermassen durchaus interessant.

Gesamthaft wirkt das aber eher wie die im Netz haufenweise anzutreffenden Fake-Trailer. Nur schon auf Grund des streckenweise arg schlechten CGIs.

Trotzdem, ich bin gespannt.

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2

The Imposter


Indie-Produktionen laufen den Grossen den Rang ab. Sowohl inhaltlich als auch optisch und stilistisch werde ich seit längerem fast nur noch von kleineren Produktionen positiv überrascht, die immer genau dann mit völlig neuen Ideen aufwarten, wenn man denkt, man habe bereits alles gesehen. Tut hier zwar nur bedingt etwas zur Sache, wollte ich aber kurz loswerden. The Imposter jedenfalls birgt zwar keine super neuartige Prämisse sondern beruht teilweise auf wahren Begebenheiten und ist auch mehrheitlich wie eine Dokumentation aufgebaut, sieht aber grossartig aus und bestätigt meine eingangs aufgestellte These, zumal mir bereits der Trailer mehr Gänsehaut und wohligen Schauer verpasst als vieles andere.

Zufälligerweise beruht mein letztes Buch ‘Der Seelenfänger‘ auf einer ähnlichen Thematik: Dem Identitäsdiebstahl. Sehr zu empfehlen.

Ich hoffe hierbei jedenfalls auf etwas ganz ganz grosses. Und ich hoffe auf einen ganz ganz schnellen BluRay-Release.

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The Apparition


Das ist jetzt, weil ich mich selber halt doch ein bisschen kenne, überaus merkwürdig aber dieser Film macht mich gerade irgendwie unheimlich an. Keine Ahnung warum, aber es ist so. Vielleicht bin ich nur gerade in Stimmung für so etwas. Oder ich verliere momentan parallel zu meinem Verstand auch noch meinen Geschmack. Oder er ist vielleicht wirklich nicht so schlecht. Oder aber ich war einfach nur erleichtert darüber, dass sich nach den ersten paar Sekunden im Trailer herausstellt, dass es sich NICHT um ein Found-Footage-Dings handelt, von denen ich nämlich tatsächlich langsam die Schnauze voll habe. Eher nämlich wirkt er super gelackt, was angenehm ungewohnt in diesem Genre ist.

Oder aber, letzte Möglichkeit, der Unibody der Frau und der hier leider nicht so gut aussehende Herr Malfoy haben meine Sinne vernebelt. Wer weiss.

Ich bin jedenfalls gerade sehr gespannt auf das Teil.

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Gangster Squad


Bei Allah. Immer wieder interessant, wie, zumindest für mich, der ja sonst ziemlich informiert ist, dann doch plötzlich komplette Trailer zu Filmen auftauchen, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte. In diesem Falle: Gangster Squad. Was gewissermassen nach einem B-Movie mit 50Cent klingt, könnte sich, zumindest für mich persönlich, als ein absolutes Highlight herausstellen. Angesiedelt in einer meiner Lieblingsepochen und mit einem so dermassen heftigen Cast, dass es sich kaum lohnt alle aufzuzählen. Wobei sie im Trailer merkwürdigerweise viele gar nicht erst erwähnen. Und wird wohl jeden, der es gespielt hat, augenblicklich an L.A. Noire erinnern. Oder jeden, der ihn gesehen hat, an L.A. Confidential.

Fantastisch.

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Movies to the Rescue


Eine natürlich nur schon aufgrund der Musik von den Weezers angenehm unhektische Movie-Montage, die so ziemlich ALLE je gedrehten Superheldenfilme enthält. Hier zur Abwechslung einmal wieder völlig legitim: Episch.

Weil sogar die Power Rangers drin sind.

Womit das die wohl am sinnvollsten investierten knapp fünf Minuten der ganzen Woche sind.

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Lawless


Das wird ganz gross, denn mein neunter Sinn sagt mir, dass der Trailer mit seiner Rockmusik, den schnellen Fade-in-fade-outs und den vielen Swooshes einen falschen Eindruck vermittelt und der Film eigentlich wesentlich ruhiger daherkommen wird. Denn John Hillcoats letzter Film The Road haben sie im Trailer auch fast zu einem postapokalyptischen Actionfilm gemacht. Darum denke ich auch in diesem Fall: Wird vermutlich ruhiger. Und eine ruhigen, skrupellosen Film in dieser Art, und dann noch zur “Last Man Standing” Zeit, gab es ja schon lange nicht mehr. Darum: Gross. Hoffe ich. Und auch der Cast verspricht natürlich so einiges, zumal ich alleine wegen des marlonbrandoschnauzbärtigen und tommygunschiessenden Gary Oldman in den Film gehen werde.

Plus: Nicht verwechseln mit dem anderen, kommenden “Lawless“, der aber ebenfalls interessant klingt.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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Easteregg