Was geht? Es hat/hatte gerade mal soviel Schnee auf der Strasse wie das iPad dünn ist (HA!). Trotzdem herrscht Ausnahmezustand auf den Strassen. Mein Arbeitsweg beträgt lediglich 2.4 km. Aber holy, allein auf diesen Zweikommavierkilometer habe ich vier (!) Auffahrunfälle gesehen.
Dies zeigt sich dann in Form von mehr oder weniger am Strassenrand stehenden Personenwagen mit keinen Personen drin, dafür draussen. Und zwar draussen und ausser sich. Wild gestikulierend und wild telefonierend.
Und weil die Wagen eher weniger denn mehr am Strassenrand stehen, müssen diese umfahren werden, was bei Gegenverkehr nun mal nicht so gut geht und somit einen Stau zur Folge hat. Dazu kommen amokfahrende und hackenschlagende und pirouettendrehende Schneeräumgungskampfpanzer mit hausfrauennervösmachenden Warnleuchten die leuchtend warnen, dass man jetzt gfälligscht Platz machen soll oder sonst gleich mitweggeräumt wird. Jawoll. Und dann noch die ungelenken Gelenkbusse, die süferli um die Kreisel kriechen und ob ihrer Länge gleich drei Einfahrten blockieren und sich zudem fast selbst ins Heck fahren. Und weil die Busse ja alle Verspätung haben und der Coop ja unbedingt am Morgen früh bereits frische Radieschen mit Tausendtönnern rumkurven muss, treffen gleich mehrere ihrer Art und Grösse aufeinander und ineinander und übereinander und dazwischen irgendwo ein Cinquecento gefüllt mit weiblichen Nervenbündeln als Stimulus dieses gigantonomischen Balzverhaltens.
Und diesem künstlich herbeigekünstelten Chaos nicht gerade dienlich, sind jene, die wenig bis gar kein Vertrauen in die Adhäsionskraft ihrer Reifen und deren eigentlich doch recht gutes Verhältnis zum Asphalt haben und dann nicht gefühlte sondern effektive Zehn Stundenkilometer fahren und dann diese kaum dezimierbare Geschwindigkeit in den Kurven noch zu halbieren im Stande sind. Bemerkenswert.
Und ich dazwischen irgendwo versuche derweil in meinem doch recht grossen Fahrzeug die Übersicht zu behalten, weil man sonst ja einen Fussgänger überfahren oder einen Radfahrer in eine Baumgrube/in den Tod drängen könnte. Denn diese tragen zu dieser Jahreszeit besonders gerne weiss. Oder grau. Man will ja nicht auffallen.
Und weils dann grad so schön war hab ich als Gegenbewegung zu blank liegenden Nerven einen kleinen Umweg gemacht; Parkplatz Obere Au. Driften. Yeah!








































8 Kommentare
Ich liebe das, Autofahren bei soviel Schnee. Okay, auf meinem Arbeitsweg bleiben mir die nichtskönnenden Autofahrer aber auch entspart. Die gehen nämlich alle schon viel früher go fleissig schäfferlen. ~O~
Pass auf, auf der Oberen Au tun si dann enorm lugen dass da alles mit richtigen Dingen zugeht. Aber he hell no, jetzt habe ich gestern die Pistensens gemacht und jetzt hats geschneit.
@Marco: Ach was…da war kein Mensch. :-)
Hier hat’s diel etzten 2 Tage ca 20 cm geschneit.. Gehwege waren ausnahmsweise perfekt geräumt, auf den Straßen war aber nur noch Stau.
MMFD.
@Till: Ha?
@DMN: MadeMyDay.MyFuckingDay.
Ich frage mich sowieso, warum immer alle die weisse Wunderware herbeisehnen, sie aber bei Bodenkontakt sofort aus dem Blickfeld haben wollen. Seltsame Welt!