An Oral History of Michael Bay


Das Magazin GQ hat drüben auf seiner Website einen riesigen Abgesang auf Regisseur Michael Bay in Form von Interviews und Zitaten zusammengestellt. Und man kann ja von ihm halten was man will, aber wenn man all sein filmisches Schaffen gesamthaft betrachtet und man merkt, wie viele Schauspieler im Grunde genommen er erst zu richtigen Stars machte und was für Einfluss sein Stil auf andere Filme hatte, ist das schon beachtlich.
Und ich persönlich halte ja die meisten seiner Filme für Meisterwerke. Zwar eigensinnig, aber meisterhaft. Denn ob dem ganzen Transformers-Bashing vergisst man oft, dass auch beispielsweise Bad Boys oder  The Rock auf sein Konto gehen. Und Bad Boys II ist der von mir wohl am meisten geschaute Film aller Zeiten. Und das will was heissen. Ein bisschen.

Interessant ist zudem, dass Bay seit seinem ersten Werbeauftrag über die Meat Loaf Videoclips bis hin zu den heutigen Filmen stets dem gleichen Stil, seinem Stil, treu blieb: Viel Steadycam und Schienen und Drehungen und allgemein viel Bewegung, selten statische Kameras. Unverkennbar.

Er ist faktisch einer der ganz grossen. Ob man seine Filme nun mag oder nicht.

Und das Interview ist, mit Gesprächspartnern wie beispielsweise Will Smith, Tony Scott, Ben Affleck, Jerry Bruckheimer, Martin Lawrence,  Billy Bob Thornton, Shia LaBeouf, Steven Spielberg, John Torturro, Jon Voight, John Malkovich, Scarlett Johansson und haufenweise andere bekannte Persönlichkeiten darunter sogar K.C. Hodenfield, den ich zwar nicht kenne, aber dessen Name ich lustig finde, überaus interessant und zum Teil sehr sehr witzig.

Klein: There’s this scene where Will Smith runs down a street, and at the first test screening in Lakewood, California, women were screaming because Smith’s shirt is flying open. That was it. He was a star.

Bay: We had an argument about that shot.

Smith: He was like, “Oh, take your shirt off and run with the gun!” And I was like, “Come on, man. That’s just on the edge of corny.” But he can take things that you’d think of as corny, and make it supergalactic iconic.

Bay: I was like, “Look at this! You look like a movie star!” And he’s like, “Shit, I do!”

Love it. Das komplette Interview wie gehabt hier: Blow-Up – An Oral History of Michael Bay, the Most Explosive Director of All Time

Nach dem Klick noch seine erste Werbearbeit für Got Milk? Wie gesagt, unverkennbar.

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[Interview via und Artikelbild via]

    1 Kommentar

  • Freut mich, dass jemand Bay nicht für den letzten Volldeppen hält. Sein Einfluss auf die Filmgeschichte ist unangefochten, auch wenn man dafür einige Abstriche bei der inhaltlichen Qualität machen musste. Aber optisch mag er mich verpornisieren wie kein anderer. Und darum freue ich mich auch so auf TF3, einfach weil ich weiss, dass er mir einen fetten Streifen mit tonnenweise Action vorlegen wird, genauso wie ichs mag. Scheiss auf Amipropaganda, scheiss auf halbnackte, sich räkelnde Mädels, scheiss auf Effektorgie. Bay hats drauf.

    Also wenn du magscht, am Donnerstag, 20:30 in Züri ;) Plus 160 Minuten, plus (nötige) Pause von 20 Minuten = 3 Stunden Kino ;)

    Ich finde übrigens folgendes Zitat genial:

    “John Turturro (actor, Transformers): He likes blowing things up.”

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Rauf
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Zum Mensch

Der fastvierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein sehr ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

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Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

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