Altered Route


Ich war ja damals auch ein bisschen Skater. Und war genau genommen gar nicht mal so schlecht. Für die ganze Szene interessiert habe ich mich allerdings nie wirklich. Ich kannte gerade mal zwei oder drei Skater beim Namen wohingegen ein paar meiner Freunde sogar deren Schuhgrösse und Sponsoringmarke und Fahrstil und allem drum herum benamseln konnten. Am meisten beeindruckt war ich jedoch stets von Freestyle-Skateboardern. Oder wie auch immer das heisst. Einer davon war ziemlich berühmt dafür, sein Name ist mir jedoch gerade entfallen. Offenbar gibt es jetzt aber auch noch einen anderen Skater, der dafür bekannt ist, eher abstrakte Tricks zu vollführen. Heisst Kilian Martin und ging zusammen mit Filmemacher Brett Novak in einen verlassenen Wasserpark, wo letzterer ihn sehr, wirklich sehr schick in Szene gesetzt und gefilmt hat. Herausgekommen ist dabei Altered Route. Kurz und schön. Dürfte selbst für Nichtskater anschaubar und vor allem auch hörbar sein.

Plus: Völlig verknallt in die Überblendungen von damals zu heute. Grossartig.

WEITER »

7

Roboter-Donnerstag


Sorry, dass hier kurzzeitig Flaute herrschte aber zwischendurch habe ich, man stelle sich das bitte kurz vor, tatsächlich andere Prioritäten als mein Blog.

Jedenfalls. Die Leute von DARPA und Boston Dynamics hatte ich hier ja schon des öfteren. Und zwar völlig zu Recht. Denn diese kleinen, schizo-genialen Psychopathen die dort zu arbeiten scheinen, kommen einfach immer wieder auf die kuriosesten Ideen und entwickeln Roboter und dergleichen die mich gleichermassen erschaudern wie staunen lassen. Erschaudern insofern, als dass sie auf mich in ihrer unbeholfenen Art stets extrem gruselig wirken. Keine Ahnung, ob das nur bei mir so ist. Lustig ist, jedenfalls wie der äusserst, ähm, speziell aussehende Wissenschaftler die potentielle Nutzung des Camouflage-Facehugger-Dings erläutert: Medizinzeugs und Rettungseinsätze. Ja, klar. Bei einem Roboter, der seine glibbrige Aussenhülle an den Untergrund anpassen kann, denke wohl nicht nur ich in erster Linie an eine militärische Nutzung. Ghost Recon, Sam Fisher, Solid Snake und Co. Sieht aber cool aus, wenngleich noch ziemlich unausgegoren. Da haut mich das Hover-Ding schon eher von den Socken. Angenommen, das ginge in Serie, wäre ich garantiert einer ihrer ersten Kunden. Echt jetzt.

Und zu guter Letzt: Der Ersatz vom Ersatz von Herrn Hartmann als Drummer bei Enter Kingdom. Ist ohnehin schon gruselig genug. Aber mit Totenschädel und Mohawk. Grusel-fucking-ig. Möge euer Schlaf wie der meinige von nun an gestört sein.

WEITER »

2

Rolling In The Beats


Ich durfte gerade mit Freude feststellen, dass die Herren von Ithaca Audio, von denen ich hier vor geraumer Zeit das ziemlich coole Just Push Things Forward hatte, davon eine Art Nachfolger gemacht haben. Und in diesem Fall mashupisieren sie sogar ‘richtige’ Musik anstelle von Filmscores. Ist ehrlich gesagt schon irgendwie ziemlich hörbar aber ohne dem dazugehörigen Video, einfach so als Song, würde ich als subjektiver, inkonsequenter Musiktölpel ihn vermutlich einfach nur solalanaja finden.

Aber eben. Mit Video finde ich das sehr cool. Und beeindruckend. Zumal es sogar ein Live-Mashup ist.

WEITER »

1

Adrift on the Hourglass Sea


Toll. Die NASA wollte anlässlich der aktuellen Curiosity-Mission Konzeptbilder einer potentiellen Mars-Erkundung durch Menschen. Die beiden Künstler Nicholas Kahn und Richard Selesnick bastelten darob ein paar wunderbare, dezent-gruselig und irgendwie völlig psychedelische Bilder, auf denen, mehrheitlich, zwei Frauen die Marsoberfläche erkunden und mitunter auf Reste einer alten Zivilisation stossen und mit allerhand pseudofuturistisch anmutenden Gerätschaften hantieren. Sieht gleichermassen merkwürdig wie schick aus, was auch daran liegen mag, dass die Werke Gemisch-Fotomontagen aus Bildern von Orten auf der Erde und aus solchen, die Curiositys Vorgänger Opportunity und Spirit auf dem Mars gemacht haben.

Gefällt mir. Sehr. Die meisten könnten so eins zu eins als Albumcover verwendet werden. Für Muse. Oder so. Schade, dass die Panoramas so kleinaufgelöst sind.

Die Projekt-Website ist übrigens sehr, sehr anstrengend. Aber bitte nicht davon abschrecken lassen. Wäre schade. Ansonsten: Ein paar meiner Favoriten nach dem Klick.

WEITER »

2

Epic Tea Time


Es ist jetzt natürlich schwierig zu sagen, auf welches der drei Hauptelemente die brachiale Epochalität dieses Videos zurückzuführen ist. Entweder ist es die Tatsache, dass in SuperSlowMotion eigentlich fast alles imposant wirkt oder aber weil das ganze mit dem Inception-Soundtrack untermalt ist. Was aber sehr viel wahrscheinlicher ist: Alan Rickmans seelenaussaugender Blick. In SuperSlowMotion. Mit dem Inception-Soundtrack.

Stammt von David Michalek, der davon offenbar noch mehr gemacht hat. Coole Idee.

WEITER »

6

Freitagshorrorgif #60


Alles Gute zur 60. Ausgabe, geschätzter Splatter / Grusel / Horror.

Dein Dämi

WEITER »

4

Massimo Carnevale


Wer Filme mag, dem wird das sicher gefallen. Wer Illustrationen mag, dem sowieso. Wer beides mag findet für die nächsten paar Minuten definitiv keinen besseren Platz im gesamten Internet als auf der Portfolioseite von Massimo Carnevale. Selbiger illustriert nahezu gruselig schön mehr oder weniger berühmte Szenen aus Filmen und Serien, gibt ihnen aber fast immer ein eigenes, kleines Zusatzstilelementdings.

Haut mich gerade wirklich, wirklich von den Socken. Und wie so oft, diesmal nur sehr viel intensiver: Zimmerdamittapezierwunsch.
Plus: Wer sich durch alle Farb-Illustrationen klickt, findet gegen Ende noch ein paar sehr schicke Sketches.

Mein Alternativ-Kandidat für das Artikelbild nach dem Klick. Das Rennen war knapp.

WEITER »

3

Stride Mintacular


Stark. Ich denke nicht, dass Wieden + Kennedy einfach so viel besser ist als alle anderen, sondern dass sie sich mit ihrem Status in der Werbebranche einfach mehr erlauben dürfen und Klienten zu gewagteren Kampagnen überreden können. Was zugegebenermassen ja auch eine Kunst ist.
Jedenfalls nehmen sie im aktuellen Spot für den Kaugummihersteller Stride einen gewissen, grossen, erfolgreichen, leicht selbstverliebten Computergiganten auf die Schippe. Sehr gekonnt und nicht zu bissig.

Aber bin nur ich das oder ist das Verpackungsdesign tatsächlich so extrem hässlich?

WEITER »

1

The Road Warrior


Drüben bei GIF Movie gibt es eine sehr kleine aber sehr feine und sehr ästhetische Sammlung von überaus ästhetischen, leicht eingefärbten, ästhetischen und stilsicher runtergerechneten ästhetischen GIFs aus Mad Max 2. Sollte man sich bei Gelegenheit mal antun. Der Ästhetik wegen.

Womit mein Wunsch nach animierten Postern in meiner Wohnung aber wieder einmal gewachsen ist. Kann das jetzt bitte endlich mal jemand erfinden? Wäre flott. Und ästhetisch.

Und auf das Reboot-Dings freue ich mich jetzt auch gerade unheimlich.

0

We Are Farmers


Wenn Persiflagen auf gewisse Musikgenres jeweils fast besser oder zumindest gleich gut klingen wie ernst gemeinte aus der selben Ecke, frage ich mich immer, ob a.) hinter den Persiflagen einfach grenzenlos talentierte Menschen stecken oder, was vermutlich sehr viel wahrscheinlicher ist, ob b.) besagtes Genre einfach unheimlich simpel gestrickt ist. Merkte ich meistens bei Dubstep- Electro- oder modernen Hiphop-”Verarschungen” auf YouTube. Von Rhett & Link beispielsweise. Andy Milonakis nimmt nun gewissermassen den Southern Rap oder so etwas auf die Schippe. Und das sieht, in Kombination mit dem sehr stilvollen Musikvideo und seinen ebenfalls stilvollen Mitstreitern und den hübschen Dekorationsfrauen, irgendwie überraschend cool aus. Klingen tut das ganze wie es halt klingen sollte. Aber eben. Irgendwie cool. Und textlich sehr amüsant.

Wer Milonakis nicht kennt, sollte sich übrigens seinen Wikipedia-Eintrag durchlesen. Der Typ ist 36 Jahre alt. Verrückt.

WEITER »

1
 1 2 3 »
Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg