Detention


Dafuq did I gestern just watch? Der explodierende Hund aus den letzten Freitagshorrorgifs hat mich neugierig gemacht und nach intensivster Recherche habe ich herausgefunden, dass die Szene aus einem Film namens ‘Detention‘ stammt, von dem ich bis dahin noch nie etwas gehört habe. Was vermutlich daran liegt, dass er a.) relativ neu und b.) in vielerlei Hinsicht sehr mittelmässig ist. Aber ich schwöre bei Dionysus’ heiligen Rauschzuständen; schaut euch den Film an. Ich war ob einem Film noch nie gleichzeitig so verwirrt und zufrieden und unterhalten und irritiert und überhaupt. Ein extrem liebevoll gemachter 90er-Teenie-Slasher mit Elementen aus ALLEN anderen Genres dieser Welt und mit ungefähr einer Million Referenzen zu allem aktuellen. Streckenweise richtig, richtig gut gemacht, witzig, ausserordentlich brutal, brutal schön fotografiert und mit ein paar der wohl schönsten Montagen, die ich je gesehen habe. Beispielsweise das Rückwärts-Kameradreh-Jahreszahl-Dings von einem Typen, der seit 18 Jahren nachsitzen muss, gehört zu einer der schicksten respektive pointiertesten Einstellungen, die ich seit langem gesehen habe.
Natürlich verliert sich der Film oft in der VÖLLIG abstrusen Story und im Grunde genommen überwiegen die Momente, in denen eingangs erwähnte Internet-Floskel passt aber so etwas sollte man trotzdem gesehen haben. Joseph Kahn darf ruhig weiterhin Spielfilme drehen, solange sie so unglaublich nerdig, detailverliebt und irgendwie kompromisslos sind. Und die 90er wurden seit sie vorbei sind noch nie so akkurat gezeigt wie in Detention.

Und jawohl, im Trailer sieht man ganz kurz einen Bären, der ein Ufo besteigt.

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Freitagshorrorgif #57


Sorry, ist halt jetzt ein Sonntagshorrorgif. Aber ich habe Urlaub, ich darf das.

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The Mill


Krass. Sehr krass. Offenbar haben alle guten Bewegtbilder den selben Ursprung. Oder zumindest alle Bewegtbilder, die mich ansprechen. Denn wie der Kevin richtig erkannt hat, hatte ich so ungefähr die Hälfte alle im aktuellen Showreel von The Mill gezeigten Clips bereits hier auf dem Blog. Doch so in der Summe mit passender Musik und grenzgenialem Editing wirkt das ganze noch zehnmal spektakulärer.

Weckt besser als mein Espresso und kuriert Kater schneller als mein Multivitaminbrausetablettendrink.

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1

Laurel Collective


Da ich aus emotional-erinnerungsverdrängungstechnischen Beweggründen ungefähr 85% meiner Lieblingsmusik nicht mehr hören will, bin ich momentan sehr bemüht darum, neue musikalische Favoriten für mich zu entdecken.
Folglich bin ich dann jeweils ausserordentlich glücklich, wenn ich irgendwo, irgendwie, irgendwann (durch Raum und Zeit) über einen für mich herausragenden Song stolpere und mich dann hoffend auf das gesamte Album stürze und feststellen darf, dass selbiges noch sehr viel besser ist. Oder zumindest durchs Band gleichwertig.
So der Fall bei Laurel Collective. Londoner Wasweissichwasgenremusik mit, für mich zumindest, Parallelen zu Franz Ferdinand und The Maccabees. Aufmerksam geworden durch ihren ziemlich liebevoll gemachten Clip für Jelly Bird, nicht mehr aus dem Ohr bekommen, Album durchgehört, für fantastisch befunden, gekauft, glücklich.

Wer mich also früh Morgens auf dem Fahrrad zufrieden grinsend freihändig fingerschnippend in die Arosabahnschienen fahrend auf den Latz fallen sieht, weiss warum.

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Rollbrettkopfwurf


Der Anzugmensch schaut lustigerweise dem Skateboard nach. Wha…wha…wha…FDRSCH.

Das ist faktisch das hier, zusammengefasst in einem einzigen GIF.

[via]
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I’ll Be Allright


Erst gerade hatte ich erwähnt, dass ich hier selten Musik der Musik wegen, sondern eigentlich nur wegen den Clips habe. Und jetzt zur Abwechslung einmal eine Kombination. Grossartig absurder Clip und erwartungsgemäss ebenso grossartiger neuer Song von den grossartigen Passion Pit, von denen man ohnehin schon viel zu lange nichts mehr gehört hat. Nennt sich I’ll be Allright und geht rein wie geschmolzene Butter. Wo rein auch immer. Aber ist wirklich butterig.

Konzipiert und dabei Regie geführt hat ein gewisser Greg Barth, dessen Portfolio man sich allein schon wegen dem grenzenlos coolen Ubisoft-Intro-Dings ansehen sollte.

Das ganze ist übrigens ein Director’s Cut und daher streckenweise vielleicht ein ganz klein wenig Not Safe For gewisse Orte für Work.

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Dodge Dart


Ich bin bezüglich Werbung ein Gemisch aus Analyst und Opfer. Obwohl ich mir über die Schritte, die Wirkung, dem Konzept, den Tricks und dem ganzen Drumherum von Werbung absolut bewusst bin würde ich mir den Dodge Dart jetzt auf der Stelle kaufen. Und zwar nur weil der Werbespot dazu so unglaublich grenzenlos grossartig ist. Okay, kaufen ist übertrieben. Aber cool finde ich das Auto jetzt dennoch. Obwohl es für meinen Geschmack eigentlich ziemlich unspektakulär ist. Aber der Spot: Fantastisch. Wirklich absolut fantastisch.

Opfer eben.

Plus: Warum kommt das gute Zeugs so dermassen oft von den gleichen Agenturen? Das hier ist wieder einmal von Wieden + Kennedy. Portland.

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Freitagshorrorgif #56


Mehr. Nach dem Klick.

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OZO


Wirklich herzallerliebstes Animationsfilmchen von, Überraschung, französischen Animationsstudenten.
Herr Martz bringt es diesbezüglich dann auch ziemlich genau auf den Punkt:

“I don’t know what they’re putting in the water at those French animation schools, but keep it up!”

Eine technisch sehr interessante Mischung aus 2D- und dezenten 3D-Animationen, schön illustriert, ausserordentlich knuffige Figuren mit ultraknuffiger Vertonung und streckenweise sogar richtig lustig. Also beim Vogel-Regenschirm musste ich dann doch ordentlich schmunzeln. Und erzähltechnisch ist das ganze auch sehr flott, da es ja oftmals genau da hapert, da solche Schulen ja vermutlich schon primär auf die Technik als alles drumherum fokussieren. Nehme ich jetzt einfach mal an. Weil dafür holt man sich ja dann Autoren und so an Bord.

Ein paar der anderen Arbeiten von Supinfocom-Studenten sind übrigens ebenfalls durchaus sehenswert und beeindruckend.

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Airtime


Zugegeben, es ist schon ziemlich stark an den Old Spice Clips orientiert. Aber ebenfalls zugegeben, ein bisschen verknallt bin ich dann halt dennoch in dieses super elitäre, super sauber inszenierte und super subtil witzige Werbespot-Monster für einen Internetchatdingsbumsdienst namens Airtime, der einem the best Internet you’ve ever had verspricht und mit ein paar, zugegeben nicht so wirklich wirklich berühmten, Berühmtheiten aufwartet. Aber cool, so oder so.

Und zugegeben, der Clip hat mich dazu verleitet, mir den Dienst mal genauer anzusehen, womit sein Zweck erfüllt wäre.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg