
22nd of May

Sehr sehr wirklich ganz überaus wahnsinnig fantastisch stimmiger Trailer zum neuen Film vom belgischen Ex-Drummer Regisseur Koen Mortier. Heisst 22nd of May respektive 22 Mei und sieht, zumindest optisch, mehr als nur hervorragend aus. Aber ich bin ja ehrlich gesagt auch leicht zu beeindrucken.
Trotzdem. Das wird was. Garantiert.
Trailer nach dem Klick.
Hardkor 44

Manchmal braucht es bei mir von einem Film oder einem Spiel lediglich ein einziges Bild, eine einzige Information oder eine einzige Konzeptzeichnung und ich bin bereits Feuer und Flamme für selbiges. So jetzt auch Hardkor 44. Scheinbar ein Amateurfilm, der den leicht sciencefictionisierten Aufstand im Warschauer Ghetto thematisiert. Interessant. Nazibösewichte sind immer super. Und dann noch gepaart mit Steampunk? Ich bin entzückt. Und davon gibt es zwar noch keine Bilder aber dafür eine ganze Menge Konzeptzeichnungen. Hingegen aber sehr wenig Informationen. Zumal ich auch kein Polnisch spreche. Aber was auch immer das ist, es wird grossartig. Hoffe ich.
Steampunknaziandroidengestapossoffizierroboterrebellenmilizwiderstandkämpferaction?
I’m in.
Und überhaupt. Nur schon der Name. Hardkor 44. Wie überaus wunderbar.
Hier die offizielle Seite mit wenig Inhalt. Vier Szenenkonzepte und mein persönlicher Favorit der Charakterposter nach dem Klick. Und hier gibt’s noch weitere Konzeptzeichnungen der Figuren. Plus ein älterer, überaus schicke Animationskurzfilm vom selben Regisseur.
Wochenendrapport
Lex & Joker

Calvin & Hobbes als Lex & Joker. Eine Hommage von Brian Azarello und Lee Bermejo an Bill Watterson.
Das ist hochkonzentrierte Epochalität. Und seht ihr das :’-( ?
Das sind Tränen der Rührung.
Filmposterähnlichkeiten

Ein Filmplakat ist mir in jüngster Zeit besonders positiv aufgefallen. Und zwar das vom kommenden Actionthriller The American mit George Clooney. Selbiges ist in wirklich wunderbarem Retro-Stil gehalten, womit es bei mir ohnehin bereits gewonnen hat. Zudem gefällt mir auch die Farbwahl ausserordentlich. Zurecht aber für mich ein wenig überraschend ziert es auch die Titelseite der letzten Ausgabe der Cinema. Sehr schön.
Jedenfalls. Für diesen Film ist nun ein neues Plakat erschienen. Und das ist total doof. Und es hat mich sofort an das Videospiel Alpha Protocol erinnert. Was Michael drüben bei den 5 Filmfreunden auch geschrieben hat. Zudem erinnert es mich auch an Vantage Point. Und an Jumper. Und an Half Past Dead. Und an viele andere mittelmässige Hochglanz-Plastik-Action-Filme. Und den Grund für das zweite, langweilige Standard-Poster stelle ich mir als Schwanzeinziehen seitens des Filmstudios vor. Das erste war denen wahrscheinlich zu experimentell. Zu alternativ. Und dann so: “Hey, du hausinterner Grafikfuzzi, mach mal ein neues Poster. So mit Action-Bildli darauf. Und eine hübsche Frau muss auch zu sehen sein. Und verhunze die schöne Typo mit einem grusigen Bevel&Emboss-Effekt. Jawohl. Mach das. Dann sieht es mehr nach Action aus.” Doof.
Neulich machte ich mit einem Film übrigens eine ähnliche Erfahrung. Und zwar mit The International. Der wirklich hervorragende Banken-Thriller mit Clive Owen und Naomi Watts ist, bis auf die wirklich wirklich perfekt choreographierte Schiesserei im Guggenheim Museum definitiv kein Action-Film. Aber sowohl DVD-Cover als auch vor allem der Trailer erwecken den Eindruck. Und zwar nicht zu knapp. Auch hier hat vermutlich eine Horde von schlipstragenden Studiobossen reingeredet: “Hey, hausinterner Trailermach-Fuzzi, mach den Trailer ein bisschen fetziger. Weil Bourne und Bond kommt grad voll gut an bei den Leuten.” Das ist, wie ich finde, überaus bescheuerte Augenwischerei. Insbesondere wenn ein Film auch ohne die fälschlich suggerierten Elemente funktioniert. Wie das bei The International der Fall ist und bei The American sicher auch sein wird.
Böse, Doofe, schlipstragende, reinquatschende, geldgierige Studiobosse. Alle zusammen.
Die mir bekannten Sillhouetten-Standard-Poster, das grossartiges erste Poster und der Trailer von The American nach dem Klick.
Kapuzenlaseraugenkatzenpullovergeburt

It’s a Guy in Front of a Unordnung giving Birth to a black Laseraugenkitty while wearing verkehrt herum a Kapuzenpulli with a Picture of möglicherweise himself on it on which he is wearing verkehrt herum a Nokapuzenpulli while on the schräg aufgehängten Picture in the Back a pink Unicorn is standing on a Cloud and looking nach oben on the Geschlechtsteile of a white Unicorn which is also standing on a Cloud.
That’s what it is.
Remember Reach

Microsoft, respektive die von ihr beauftragten Agenturen AgencyTwoFifteen und AKQA, zieht bezüglich Werbemassnahmen für das kommende Halo: Reach alle Register und scheut ganz offensichtlich keine Kosten. Wie schon bereits bei der Vorgänger-Kampagne Believe, welche Halo 3 damals zum meist vorverkauften Spiel aller Zeiten gemacht hat, wird es auch für den im September erscheinenden fünften Teil eine überaus aufwändig produzierte Cinematic-Kurzfilm-Serie geben, dessen Anfang ich ja hier bereits hatte.
Aber das ist, wie ich finde, eigentlich nicht das interessante an der Werbekampagne. Denn für die Remember Reach getaufte Kampagne haben sich die beiden Agenturen etwas wirklich grandioses einfallen lassen. Und zwar zeichnet ein Roboter-Arm mit Hilfe eines Lichtpunktes eine schematische Holographie eines fiktiven Kriegsdenkmals in die Luft. Awesome.
Und wie das ganze entstanden ist, erklärt das überaus interessante Making-Of nach dem Klick. Und den Arm selbst inklusive dem von Halo-Fans gepünkteltem Kriegsdenkmal gibt’s auf der dazugehörigen Website, welche, im Moment zumindest noch, auf Deutsch ein paar komische Textfehler hat.
Kodachrome Testfilm

Im International Museum of Photography and Film gibt es einen farbigen Kodachrome-Test aus dem Jahre 1922 welcher somit, angesichts der Tatsache, dass der erste Spielfilm in Farbe erst 13 Jahre später erschien, zu den ältesten Aufnahmen in Farbe gehört. Ein paar freundliche Menschen von Kodak haben diesen Film digitalisiert und ins Internet gestellt. Sieht, wie ich finde, unheimlich interessant aus. Und obschon ich solche Damen automatisch mit Gruselfilmen assoziiere, kann ich mir gut vorstellen, dass das damals als ‘sexy’ galt. Porzellanhaut, rote Lippen und vergleichsweise mollig. Und ob den schwachen Farben wie gemalt. Schick irgendwie. Aber auf eine gewisse Weise halt doch ziemlich gruselig.
Die Geschichte hinter Kodachrome, also der Filmart selbst, finde ich überdies auch sehr interessant. Man muss sich das einmal vorstellen. Die waren über 50 Jahre lang in ihrer Qualität unerreicht. Erst in den 90er erreichten Konkurrenzprodukte eine ähnlich gute Schärfe, Körnung und Farbechtheit. Und dann macht wenige Jahre später die digitale Fotografie all das obsolet. Kodak stellte die Produktion von Kodachrome-Filmen im Jahre 2009 dann folglich auch ein.
Achtundachtzig Jahre alter Farbfilm nach dem Klick.












































