
Manchmal ist es doch ganz gut, wenn der Liefertermin mit “irgendwann im Juli” deklariert wird. Dann paart sich nämlich Vorfreude mit Überraschung und zeugt ein wirklich ganz entzückendes Kind.
Wuah. Ich bin komplett.

Manchmal ist es doch ganz gut, wenn der Liefertermin mit “irgendwann im Juli” deklariert wird. Dann paart sich nämlich Vorfreude mit Überraschung und zeugt ein wirklich ganz entzückendes Kind.
Wuah. Ich bin komplett.
Ich hege ja ein gewisses Faible für alte Fotografien. Sowohl der Inhalt und ihre Funktion als Zeitzeuge als auch die Art der Fotos finde ich wirklich ausserordentlich interessant. Zudem denke ich jedes mal bei solchen Kollektionen, dass sich fotografietechnisch eigentlich gar nicht so viel verändert hat. Bis auf leichte Bildstörungen und blassere Farben, welche aber wahrscheinlich zu einem grossen Teil auf das Alter des Abzuges und des Einscannen zurückzuführen sind, können es diese Fotos leicht mit heutigen ‘aufnehmen’ und zeigen irgendwie auf, dass sich die digitale Fotografie noch in den Kinderschuhen befindet und lediglich bezüglich Postproduktion und Bildmanipulation die Nase vorne hat. Was wiederum, insofern man ein guter Fotograf ist, ja auch nicht nötig sein sollte. Irgendwie. Nicht? Also soweit meine Laienmeinung.
Zum Titel. Auf der Foto-Seite der amerikanischen Zeitung The Denver Post gibt es eine wirklich fantastische, 70 Scanns umfassende Bilderstrecke mit Fotos aus den Jahren 1939-1943, die zu den einzigen Farbfotografien gehören, die die Auswirkungen und die Zeit nach der Great Depression auf die amerikanische Landbevölkerung aufzeigen. Fotos von während der grossen Depression hatten wir ja hier bereits. Jedenfalls. Wirklich sehr sehenswerte Fotos. Wie ich finde.
Hier: America in Color

It’s a Batman-Edition of the Purple Rain Plakat und somit hochprozentige Grossartigkeit.
That’s what it is.
Original nach dem Klick. Falls es tatsächlich jemand gibt, der das nicht kennt.

Definitiv mein Bild der Woche. Die Erie County Savings Bank an der Niagara Street in Buffallo, New York. Aufgenommen ungefähr im Jahre 1908. Sehr epochal. Ich mein, die haben damals also Banken in Form von Spukschlössern gebaut? Cool.
Klick aufs Bild für gross und Klick hier für riesengross. Und hier noch ein anderes und kleineres Foto.

Auf der Website Hyperbole and a Half beschreibt und zeichnet eine gewisse Allie Erlebnisse aus ihrem Alltag. Mit Paint. Und das ist wirklich wirklich ausserordentlich lustig. Der zweit aktuellste Eintrag über ihren leicht behinderten Hund zum Beispiel ist so in etwa das lustigste, dass ich seit dreiundsiebzig Stunden gelesen habe. Und gesehen. Denn ihre überaus knuffigen Paintzeichnungen sind ganz grosse Zeichenkunst. Wirklich.
[...]Last night I was sitting on my couch mindlessly surfing the internet when I looked up and noticed my dog licking the floor. Just licking and licking. At first I though maybe I’d spilled something there, but her licking did not seem to be localized to one spot. Rather, she was walking around the room licking seemingly at random. She lay down on her side and kept licking out of the side of her mouth while staring directly at me.[...]
Unbedingt ansehen. Und lesen. Hyperbole and a Half.
Und apropos behinderter Hund…

Der englische Werbefilmer Tomas Mankovsky, der auch für den wahnsinnig wunderbaren Kurzfilm “Sorry I’m Late” verantwortlich ist, hat für die deutsche Indie-Electropunk-Dingsbums-Band mit dem albernen Namen Dancing Pigeons einen wirklich wahnsinnig schönen Videoclip mit wahnsinnig unschönen Hillbillies und einem wahnsinnig wahnsinnigen Flammenwerfer-Feuerlöscher-Duell gedreht. Die überaus schicken Slow-Motion-Szenen wurden mit einer Phantom gedreht. Mit 1000 Bildern pro Sekunde. Wahnsinn.
Clip nach dem Klick.

Das wenige Filme, besonders aus Hollywood, auf keiner eigenständigen, explizit für den Film erdachten Idee basieren, ist unlängst bekannt. Neben Remakes, Reboots, Prequels und Sequels (DAS Zeichen schlechthin für Ideenlosigkeit) gäbe es in erster Linie mal Buchverfilmungen. Dies ist mehr oder weniger naheliegend, da jeder Film im Grunde genommen auf einem Buch, nämlich auf einem Drehbuch, basiert. Den literarischen Vorlagen wird zumeist auch genügend Tribut gezollt, zumal es sich bei den meisten Büchern auch schlecht verheimlichen liesse, da selbige meistens bereits Kassenschlager waren, was ja auch Bedingung ist, überhaupt erst verfilmt zu werden. Zum Beispiel Dan Browns oder Stephen Kings Bücher, Harry Potter, Twilight, Herr der Ringe oder auch auf weniger bekannten Vorlagen basierende Adaptionen wie Forrest Gump, Vom Winde verweht oder Trainspotting.
Jedenfalls. Bei Comicverfilmungen ist Hollywood, wie ich finde, um einiges Frevelhafter. Teilweise namhafte Regisseure und Autoren übernehmen die Geschichten von Comic(-Novellen), verfilmen selbige und schreiben sich selbst den ganzen Ruhm zu, ohne auch nur ein Wort über ihre Quelle zu verlieren. Nunja, selbstverständlich ist es nicht so drastisch. Aber wenn es nicht gerade ein Batman oder ein Spiderman ist, wird selten ein Wort über die genauso geniale, wenn nicht bessere, Vorlage verloren und die eigentlichen Urheber der Idee, zumal es sich dabei meist um Indie-Comics ohne grossen, juristisch und marketingtechnischen Verlag im Rücken handelt, mit lächerlich kleinen Lizenzgebühren abgehandelt.
Darum. Exklusiv hier und wild verstreut im Netz: Filme von denen (fast) niemand weiss, dass sie auf einem Comic basieren.

It’s a hilfsbereiter Affe with a red Seidenhalstuch and a Gitarre mit roten, vierblättrigen Kleeblättern darauf explaining to a shy little japanese Girl in a startrekähnlichen Shirt the direction zum nächsten Busbahnhof while ein grummeliger Affe is waiting in the Back to continue the Platzkonzert they were about to give.
That’s what it is.

Die beiden deutschen Künstler Mark Landwehr und Sven Waschk betreiben gemeinsam die Künstlerbude Coarse und basteln wirklich wahnsinnig schicke Figuren aus Kunstharz und Fieberglas. Und ich übertreibe nicht, aber das gehört definitiv zu den spektakulärsten Arbeiten in nicht bloss diesem Bereich, die ich je gesehen habe. Und ich WILL jetzt sofort eine solche Figur. Oder eines der genau so spektakulären Poster. Überhaupt. Ihre aktuelle Ausstellung Glimpse of Truth sieht wahnsinnig interessant aus. Also hätte ich jetzt gerne ein Flugticket nach San Diego zur ComicCon (beim Abbruch zuschauen und Reste klauben) mit kurzem Zwischenhalt in Chicago zu dieser Ausstellung. Ja? Bitteschön? Danke.
Mehr Bilder gibt’s bei Whitezine, WeHeart oder in der kurzen Slideshow auf ihrer Website. Oder natürlich auch auf ihrem Blog, auf welchem auch frühere Arbeiten zu bewundern sind.
Oder aber ein kurzer Einblick nach dem Klick. Ich bin baff.

Das Bild im Hauptartikel ist mir jetzt schon ein paar Mal als animiertes GIF über den Weg gelaufen (Ja, GIFs können laufen). Dass das aber ursprünglich ein HTML5-Techdemo war und es davon noch Vierunddreissig weitere gibt, welche mich allesamt vor lauter Retro-Kitsch fast aus den Augen bluten lassen wusste ich nicht. Jetzt schon.
Hier der Artikel dazu und hier die gesammelten Werke. Und hier eine Erklärung zu Color Cycling auf Deutsch. Ich liebe solchen Mist. Echt jetzt. Auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe wie das funktioniert. Aber allein das Wort schon. Farbtabellenrotation. Wunderbar.
[via Doobybrain]

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.
Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.
Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.
Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).
Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).
Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.
Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.
Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.
Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.