AMERICAN PIXELS


Die Bilder sind irgendwie awesome. Die Motive allerdings sind irgendwie unawesome. Das Konzept ist aber wiederum awesome: Mittels eines selbstgeschriebenen Algorithmuses Algorithmusensens Alghorithusmusensens Algorithsmesunsenusenuses Dingsbums verwandelt der Fotograf Jörg M. Colberg Bilder in komische halb-verpixelte Dingsbumse.

Seine Homepage ist aber ebenfalls unawesome. Kann man Homepages im Word erstellen? Nein? Ich glaub der hat.

[via kottke.org]
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SENIOR SELF DEFENCE


Eine wirklich sehr nette Kampagne für die Senior Self Defence Academy von Mario Del Mol. Zwei weitere, zwar weniger lustige drastische Motive gibts auf I belive in Advertising. Verantwortliche Agentur ist 10 (ten), die ansonsten ein eher lahmes Portfolio vorzuweisen haben. Aber obiges Motiv find ich dann doch sehr lustig.

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OK GO FUCK YOURSELF, EMI (UPDATE)

Ich glaubs nicht. Echt jetzt. Copyright-Scheissdreck at its best.

Kennt jemand ‘OK Go‘? Vielleicht nicht alle. Aber garantiert jeder kennt ihren Videoclip. Der auf den Treadmills. Mit dem Clip und folglich auch mit ihrer Musik feierte die Indie-Rock-Band aus Chicago riesigen Erfolg; über 50 Millionen Views auf YouTube.
Das will man dann natürlich wiederholen und macht einen neuen Clip. Diesmal aber mit aufgezwungener Beratung des Labels respektiven deren achtzighundertölftausend Experten und Szenekennern die dann da mit ihren zwanzig Analysen und Marktforschungsergebnissen und den daraus entstandenen fünfhundert bunten Kuchendiagrammen rumexpertelen und rumdirigieren und rumklugscheissen und rumbesserwissen und rumanalysieren und rumkuchendiagrammen. Mit ziemlich niederschmetterndem Ergebnis: 10’500 Views. So far.
Und jetzt sitzen die Experten alle stirnrunzelnd und hä-rufend zusammen in ihren riesigen Büros und fragen sich, woran das liegen mag. Dann fliegen Schlagwörter wie ‘Raubkopierer’, ‘illegale Downloads’, ‘Musikpiraterie’ und alle nicken eifrig, überzeugt den Grund gefunden zu haben.

Aber na a, ich sag euch den Grund:
Und: Beim Erstling, dem mit den Treadmills, hat Capitol Records das einbetten deaktiviert. Die machen jetzt also wirklich alles komplett falsch. Kompletter falscher gehts nicht.

Mann. Echt jetzt. Wie sagt man so schön; *facepalm*.

[via newteevee.com]

UPDATE: Jetzt haben sies geschnallt. Also die Band zumindest. Guckst du hier. Ziemlich cooles Video. Wie ich finde.

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DONKEY SCHROTT


Ich so hey, luag, der Esel sieht aus wie der von Shrek und da ist auch ein Sticker drauf wo irgendwas von Shrek steht. Esel Shrek. Sticker Shrek. Und das Teil ist ab Null. GEKAUFT.

Aber Moment mal…

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SKETCH SWAP


Also gezeichnet hab ich obiges und erhalten hab ich nachdemklickiges.

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STELLARE BAYFRASSKORROSION

Also vorher war ich so im Internet. Und da hab ich was gegooglet. Was mich auf Wikipedia führte. Und da hab ich dann ein bisschen wikipediet. Und das ist ziemlich mühsam. Weil da verheddere ich mich dann immer drin. Also in Wikipedia. Also auf Wikipedia. Dann les ich da ein bisschen von dem, was ich ursprünglich gesucht habe und seh dann lustige Schlagwörter die blau eingefärbt sind (sog. Links). Was heisst, dass es dazu ebenfalls einen Eintrag gibt. Impfal.

Diese lustigen, blauen Schlagwörter (sog. Links) öffne ich dann immer im Hintergrund. Respektive in einem neuen Tab. Später dann, wenn ich den eigentlichen Text durch hab, lese ich mich durch alle neuen Tabs mit anderen Wikipedia-Artikeln, welche ja dann auch wieder lustige, blaue Schlagwörter (sog. Links) haben. Somit nimmt das dann kein Ende. Ausser natürlich ich setze eines. Was ich dann auch mache. So nach dreizehnundzwanzig Artikeln.

Aber das wirklich lustige daran, also ja ok nicht wirklich, ist ja, dass ich am Schluss gar nicht mehr weiss, warum ich ursprünglich auf Wikipedia gelandet bin. Dann geh ich so mal die Chronik durch. Weils mich ja wunder nimmt. Dann seh ich, dass ich von ‘stellar‘ über ‘Michael Bay‘ bei ‘Lochfrasskorrosion‘ gelandet bin. Aber hey, das ist völlig logisch.

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FOND OF LITERATURE


Bereits morgens um 7 Uhr ein ständig wieder aufkeimendes Kichern zu unterdrücken ist, besonders in Kombination mit stetem Gähnen, sehr anstrengend.

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HARD TIMES


Drüben auf meiner Lieblings-Vintagefotoseite, von, ähm, insgesamt 2, gibts einen wirklich eindrücklichen Auszug aus Dorothea Langes Arbeiten zur Zeit der ‘Great Depression‘. Nach Westen ziehende Farmer auf der Suche nach Arbeit. Oder von jenen, die lieber zurück blieben.

Traurig. Das waren glaube ich schon ziemlich verschissene Zeiten.
Und irgendwie schien damals auch die Mode nicht so grosse oder zumindest nicht so schnelle Sprünge zu machen. Ich mein die Typen sehen aus wie von einem Set-Foto von Gangs of New York. Und der spielt im Jahre 1863. Und wir lachen schon über die Mode von vor 5 Jahren. Aber vielleicht sehen die Farmer da drüben immer noch so aus. Howdie.

Jedenfalls. Die Fotos gibts hier. Und zwar in angenehm hoher Auflösung.

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KILLER ASTEROID


Yeah, ich liebe solchen Scheiss. Science meets Fiction: Auf Boston.com gibts eine nette Grafik, die mögliche Gegenmassnahmen im Falle eines drohenden Asteroiden-Overkills from, ja, hier passts jetzt mal wirklich, OUTTASPACE erläutern. Darunter natürlich auch altbekannte Klassiker wie die Atombombe. Oder viele kleine Bomben. Möglicherweise auch Atom. Bomben. For the credibility, you know.
Die haben aber auch noch anderes in petto als einfach sprengen was das Zeug hält. Zum Beispiel Bohren. Nein, Bruce, ohne darauf folgende Sprengung.
Mir gefällt ja besonders die Idee mit der Farbe. Nämlich die der Sonne zugewandte Seite anzumalen um die Erwärmung zu beschleunigen, was den Asteroiden dann irgendwie aus seiner ursprünglichen Bahn werfen soll. Vor Scham. Oder so.

Ich wüsste da auch schon ein geeignetes Team.

7

VAMPIRE WEEKEND – CONTRA


Die hatte ich ja schon mal. Und heute ist ihr neues Album erschienen. Contra. Und dank eines waghalsigen iTunesStoreKreditkartenAngabenWechsels mit meiner kleinen Dame konnte ich bereits heute Morgen um halb 7 genanntes Album kaufen. Und ich bin wirklich begeistert. Weil, nunja, weil es das ist, was ich erwartet habe. Keine Experimente. Nichts neues. Lediglich ein wenig poppiger. Aber das lässt sich verschmerzen. Alles in allem; so muss das sein.
Komisch ist ja, dass ich mich bei jeder anderen Band in Grund und Boden schämen würde, solch schnulzige Musik zu hören. Aber bei Vampire Weekend geht das irgendwie völlig in Ordnung. Keine Ahnung wieso.
Die wirklich, obacht, zuckersüsse [sic] Stimme von Sänger Ezra Koenig ist eine Wohltat. Insbesondere nach den Ferien. Wenns kalt ist. Und man wieder arbeiten gehen muss. Dumdidum.

Was mir nicht gefällt ist, dass ich zwei-dreimal Auto-Tune entdeckt habe. Oder zumindest was ähnliches.
Aber egal. Mit Contra haben Vampire Weekend alles richtig gemacht. Musikalisch. Und auch sonst. Sage ich. Als Fachmann.

Das wunderschöne White Sky gibts nach dem Klick. Aber ich denke mal das wird nicht mehr lange online sein.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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