KLEINES VOLK

Statistiken sind, insbesondere wenn sie auf Meinungsumfragen beruhen, scheisse. Wenn ein Header in einer Zeitschrift mit zum Beispiel “68% aller Schweizer finden, dass…” beginnt, finde ich den gesamten Artikel per se schon schlecht. Und zwar weil, nunja, weil er sinnlos ist. Das ist dann so perfide verbreitetes Halbwissen, wie sonst nur Galileo imstande ist. Und wenn man berücksichtigt, wie viele teils sehr wichtige Entscheidungen auf Grund von Umfragen getroffen werden, schaudert es mir. Denn, das behaupte ich jetzt einfach mal so, beruht allerdings auch auf Logik, würde man die Umfrage einen Tag später machen und somit andere Leute befragen, käme ein komplett anderes Ergebnis zu Tage. Garantiert.

Nun, lange Rede, langer Sinn.
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TITEL IST TITEL…

…sowohl vor- als auch rückwärts.

Christian Boner, der Churer Stadtpräsident, welcher ja irgendwie nichts anderes macht, als in jeglichen Zeitungen auf diversen Gruppenfotos zu posieren, gratuliert in der heutigen Ausgabe der Südostschweiz drei erfolgreichen Churer Sportlern zu ihren errungenen Titeln.
Da wird also der Schwimmerin Mia Baric gratuliert, der OL-Junioren-Vize-Weltmeister Philip Sauter geehrt und Max Knecht gewürdigt. Und der Max Knecht, ja dieser Max, der hats in sich. Der ist nämlich, und jetzt haltet euch fest, Rückwärtsberglauf-Vize-Weltmeister. Ha. Wie geil ist das denn? Man stelle sich das mal vor. Rückwärtsberglauf. Rück. Wärts. Berg. Lauf. Ich kann nicht mehr.

Auch von meiner Seite, Max, alles gute zu deinem Titel. Als Vize-Weltmeister. Im Rückwärtsberglauf. Gnihi.

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GOOGLE STREETVIEW

Neulich, im eidgenössischen Bundesamt für deftige Internetzgeeks mit Hang zur Selbstprofilierung (eidg. BuAfdImHzSp):

Also Herr Thür. Sie müssen jetzt ruhig ein- und ausatmen. Gut so. Jetzt schrauben Sie ihre Autonummer ab. Ja, gut so. Noch eine Schraube. Sehr schön. Schmelzen Sie nun das Schild ein und schlucken Sie es. Ja, genau so. Und jetzt, jetzt legen Sie sich auf den Rücken. Ja, gut machen Sie das Herr Thür. Und jetzt winkeln Sie ihre Beine an. Ja. So. Genau. Okay. Und jetzt kommt der schwierigste Teil. Jetzt strecken sie ihren Hals so weit es geht, leicht hakenförmig zwischen ihre angewinkelten Beine. Ja, fast. Noch ein Wenig. Ja. Exakt. Und jetzt, ja jetzt stecken Sie ihren gesamten Kopf in Ihr eigenes Arschloch. Moment, ich helfe Ihnen. Hnnnghmpf. Gut. JETZT kann Ihnen das böse Google Streetview nichts mehr anhaben.

Also ich muss sagen, das ist schon sehr arm. Die Datenschützer sind berechenbar wie Kackfliegen. Sich über solche Dinge zu empören war vielleicht noch im Jahr 2002 cool, rebellisch und dem bösen Google die Stirn bietend und zeugte vielleicht auch ein Wenig von Courage. Heute ist das aber so dermassen offensichtliche Selbstprofilierung und ausserdem eine Verarschung von Leuten die solch leerem Geschwätz und peinlicher Panikmache wie der von Herrn Thür auf Grund Unwissenheit Gehör schenken.
Wenn mich Googles’ Terror-Todes-360°-Foto-Mobil from Hell irgendwo fotografiert, dann war ich ja auch dort. Logisch. Wüsste also nicht, was es da für Daten zu schützen gäbe. Und Autonummern müssen ja auch nicht “geschützt” sein. Im Gegenteil. Da gäbe es weitaus sinnvollere Dinge um die sich Herr Thür kümmern könnte. Hop.

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NÜCHTERN BETRACHTET

Disco09 (© by dmn)
Wenn man so unglaublich uncool ist, wie ich das bisweilen bin und des öfteren Grossanlässe, wie zum Beispiel die Disco09 am vergangenen Wochenende, ohne Alkohol, ähm, absolviert, ist man in der Lage eben genau solche Anlässe respektive deren Besucher zu analysieren. Bisweilen sogar unangenehm intensiv.
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50 BERT

Es gibt Bilder, die muss ich einfach zeigen. Die kann ich euch nicht vorenthalten.
Und ich muss jetzt aufhören das anzuschauen. Denn ich kann nicht mehr.

Haltet euch an der Tischkante fest und schluckt euer Essen bevor ihr auf MOAR?! klickt.

Aber vielleicht finde das ja auch nur ich lustig.
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DORFFEST FELSBERG

Dorffestbanner
Zähneknirschend hab ich jetzt diesen Titel geschrieben, denn diese Wortkombination löst bei mir mittlerweile Gänsehaut aus. Hoffentlich verständlich, bedenkt man, dass ich da schon fast ein halbes Jahr dran beschäftigt bin und sowohl den Eventnamen als auch die Farbe Cyan nicht mehr sehen kann. Bäh.

Dennoch, ein letztes Mal (ehrlich) möchte ich noch die Werbetrommel trömmelen:
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GIÄMMA IN ENGLAND

Nach Laras Jammer-Tagebuch noch eine Blogempfehlung: Giämma, die bestgekleidetste Ladyboy-Schwuchtel der Schweiz, dessen Abschied wir ja letzten Freitag zärtlich gefeiert haben, weilt aufgrund Fortpflanzungsdrang und Drogenabhängigkeit Bereitschaft zur sprachlichen Weiterbildung für vier Monate in London (das ist die Hauptstadt von dem Ding neben Irland).

Sein Blog ist ebenfalls durchaus lesenswert. Potentielle Leser sollten aber gewarnt sein: Wenn er von schwulen, schwarzen Judenjugos und dicken, dummen, schwulenhassenden, HIV-positiven Neonazis schreibt, meint er das nicht so, der hagere Giämma. Also doch, er meints schon so, aber nicht so wie ihr meint, dass er es meint.

Hach, komm her und lass dich drücken, du rassistisches Arschloch.

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ROAD TO MOLOCH

RoadToMoloch (© by roadtomoloch.com)

Road to Moloch ist ein Kurzfilm von Robert Glickert welcher sich selbst zum Ziel setzte, einen Film zu drehen der möglichst professionell wirkt, dabei aber ein ausserordentlich kleines Budget braucht. So als Experiment, wie er sagt. Das ist ihm meines Erachtens auch gut gelungen, denn gewisse Szenen haben durchaus etwas von einer grossen Produktion wobei besonders die Masken und die teils sehr stimmige Kamera beeindruckend sind.
Allerdings dachte ich am Anfang, dass dies ein Studentenfilm sei. Dass dem nicht so ist, nimmt dem Film einen gewissen Charme und, zumindest bei mir, die Toleranz gegenüber teils schlechten Effekten und Schnittfehlern.

Und lasst euch nicht vom eher trägen Anfang (War in Iraq? Again?) täuschen. Der Film birgt noch einen ordentlichen Genre-Wechsel.

Zu sehen gibts Road to Moloch nach dem Klick oder hier auf der offiziellen Homepage.

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LARA IN ENGLAND

Lara, des Chefs Chefin, weil seit letzten Freitag für unglaublich lange 9 Monate irgendwo in England (das ist das Ding neben Irland).
Und irgendwie für mich völlig unbemerkt (määdasischwilldukaifacebookhäsch) hat sie aus diesem Grund ein kleines Blog…ach, scheiss drauf…EINEN kleinen Blog eröffnet den sie nun hoffentlich regelmässig füllen und somit mich perversen Stalker mit Neuigkeiten von drüben on the tiny Iland versorgen wird.

Das ganze liest sich bis jetzt wirklich angenehm witzig und findet man hier: K’Bäääm!

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TOKYO UNDRESSED [UPDATE]

Tokyo (© by tokyo undressed)
Auf Tokyo Undressed (Achtung, teilweise NSFW) findet man wunderbare, unheimlich gute Fotos von Tokyo. Und zwar von allem, was Tokyo zu Tokyo macht: Die schönsten Frauen der Welt, die verrücktesten Menschen, die merkwürdigsten Situationen, die unmöglichsten Baustellen, die kreativsten Berufe….Ergänzungen sind willkommen.

Ich hab gerade unglaublich Fernweh.

(via Nerdcore.de und dann via Jeriko.de)

[Update]: Daniel hat mich freundlicherweise noch auf ein weiteres Set von Toykobildern aufmerksam gemacht. Und die sind auch ziemlich unglaublich uhuren enorm gut. Keine hübschen Damen dafür Tokyo als Gesamtkunstwerk bei Nacht und Dämmerung.

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
Portfolio
Easteregg