123D Catch


Der technische Software-Gigant AutoDesk hatte in der Vergangenheit bereits einige überaus interessante Gratis-Tools und Apps veröffentlicht aber mit 123D Catch ist ihnen der meiner Meinung nach spektakulärste Wurf gelungen. Damit lassen sich nämlich auf extrem einfache Art und Weise überraschend detaillierte 3D-Modelle erstellen. Die zu ‘modellierende’ Objekte muss man lediglich von allen Seiten fotografieren und die App wandelt die Fotos dann nach Erstellung einer AutoDesk-ID auf deren Servern in ein Modell um, das, wie gehabt, teilweise erstaunlich sauber ist. Schwammige Texturen sind vermutlich noch der Rechenleistung des iPads zu schulden respektive um einer Überbelastung der Server entgegenzuwirken. Trotzdem verblüffend, zu was ein Alltagsgegenstand wie das iPad mittlerweile fähig ist. Insbesondere wenn man bedenkt, dass ein Laserscanner im Profibereich schnell einmal über 100’000 Franken kostet. Also ist natürlich nicht vergleichbar. Aber dennoch. Erstaunlich.

Das ganze ist auch als Desktopversion für Windows und als Web-App verfügbar. Unter iOS logischerweise nur auf einem iPad mit Kamera.

Kleines Demovideo nach dem Klick.

Mein MacBook Air hat er übrigens so dermassen durchlöchert, weil es an diesen Stellen auf der Rückseite komplett weisse Glanzstellen hatte.

YouTube Preview Image

    3 Kommentare

  • Erstaunlich. Man muss sich immerhin die Mühe machen und ca. 40 Fotos schiessen. Aber die Mühle lohnt sich.

    PS: Die Zensur des Passworts hätte er sich wohl ersparen können.

  • Hab heute auch etwas schönes entdeckt. Zugegebenermassen weniger “stunning”, aber auch mit ähnlichem Effekt: http://stil.la/

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Rauf
Über

Zum Mensch

Der vierteljahrhundertjährige Damian ist ausserordentlich gerne im Internet unterwegs, obschon er alles andere als ein Internetkind erster Stunde ist sondern während seiner Kindheit lieber Bäume gefällt hat und von Stalldächern in Tiefschnee gesprungen ist. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet eine technische Ausbildung in der Baubranche, welche rückblickend aber eher eine Selbstfindungsphase war, ihm aber ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis auf den Weg gab. Mittlerweile hat er sein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht und darf bei seinen konzeptionellen und grafischen Arbeiten in der Werbeagentur CLUS stets aufs Neue feststellen, dass seine autodidaktische Ausbildung sehr effizient war und das ihm nachgesagte Gespür dafür kein Hirngespinst ist. So empfiehlt er seinen Arbeitgeber natürlich gerne weiter oder erledigt kleinere Arbeiten auch privat. Einfach melden.

Zum Inhalt

Aus den knapp dreizehn Billiarden Websites die er gerne liest, filtert Damian zum Wohle der Menschheit das in seinen Augen beste heraus und präsentiert es, garniert mit seiner Meinung dazu, auf diesem Blog hier.

Dazu gehört vor allem alles Schöne. Von Graphic- über Web- bis hin zu Motiondesign, aber auch Kurzfilme, Videos und ‘klassische’ Kunst. Allgemein hegt er ein Faible für alles, was dem Betrachter ein “Woah” zu entlocken vermag.

Das zum einen. Zum anderen bloggt er gerne über lustiges Zeugs. Insbesondere in der von ihm als Neuzeit-Humor bezeichneten Kategorie Internet-Humor (Wait what).

Das zum anderen. Zum anderen anderen berichtet er zwischendurch auch über persönliches. Dazu zählt sowohl alles private, das er mitteilungswürdig findet (Stalkerfutter) als auch Zwischenbilanzen oder kurze Hinweise auf Projekte, die er, meist unter der Obhut von LUAGSH, abgeschlossen hat oder abschliessen wird (Luagshprojekte und Hausgemachtes).

Weitere Inhalte dieses Blogs sind natürlich auch noch Filme, über die Damian ein beträchtliches aber gerne unterschätztes weil hier nicht allzustark präsentiertes Wissen besitzt. Also Obacht.

Von Zeit zu Zeit und immer öfters sind hier auch Videospiele ein Thema, die schliesslich ein wichtiger Bestandteil von Damians Freizeit sind und allgemeinhin noch den völlig falschen Ruf haben, was er gerne ändern würde.

Vorschläge für Artikel und Kritik nimmt Damian gerne entgegen: Per elektronischer Post. Per Twitter. Per Facebook.

Und: Für alle hier veröffentlichten Fotos und Videos und ähnlichem Zeugs, dass ich selber gemacht habe (!), habe ich das alleinige Herrschafts-Diktatoren-Recht-Tyrannei-Dingsbums. Also Copyright und so. Ihr wisst schon. Aber selbstverständlich darf man mich gerne fragen, ob man etwas weiterverwenden darf. Ich sag ja dann ohnehin ja. Meistens. Man kann es aber auch einfach nehmen, ohne zu fragen, solange es irgendwo ein Vermerk auf mich und meine Seite gibt. For the Fame, you know.

Rauf
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